Beinahe hätte ich vergessen, ein Fazit zu ziehen!
Es war nicht ganz einfach, da wegen meiner Fructoseintoleranz die Alternativen doch etwas begrenzt waren. Besonders auswärts essen war teilweise nicht ganz einfach. Dementsprechend hab ich auch etwa 6 Kilo abgenommen!
Trotzdem war das eine gute Erfahrung für mich: Ich habe einige neuen fleischfreien Alternativen kennengelernt. Wenn ich z.B. mal Lust auf Cordon Bleu habe, werde ich die Variante ohne Fleisch wählen.
Nachdem ich mein Fasten mit Leberkas mit Spiegelei gebrochen habe, habe ich überraschenderweise erst einmal wieder 4 Tage kein Fleisch gegessen. Ich denke, dass mein "Experiment" zumindest dazu geführt hat, dass ich weniger Fleisch esse. Ein dauerhaftes Leben als Vegetarier oder sogar Veganer kann ich mir momentan aber leider nicht vorstellen.
Passend zum Thema wird gerade eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch diskutiert.
Vielleicht würde es dazu führen, dass etwas weniger Fleisch konsumiert wird. Andererseits könnten viele Produzenten deswegen erst recht versuchen, die Kosten billig zu halten, was für das Tierwohl sicher nicht von Vorteil wäre.
Ein besserer Weg wäre daher vermutlich, die erforderlichen Standards anzuheben, die für die Tierhaltung einzuhalten sind und diese durch entsprechende Kontrollen auch durchzusetzen.
Was meint ihr dazu?