Du hast tolle Ideen für ein Buch, aber keine Zeit, selber eines zu schreiben? Dann ist das hier deine Chance!
Erklärung: hier
und dort der Anfang
Ich werde versuchen, nach euren Votes und Kommentaren zu entscheiden, aber letztendlich schreibe ich, ich muss also auch meinen Spaß daran haben ;)
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Story, Teil 7
Es war nicht die Tür nach draußen, sondern die zum Inneren des Hauses. Geöffnet wurde sie von einer jungen, schönen Frau mit langen blonden Haaren, die verwundert zu uns herab sah, als sie die Treppenstufen hinab schritt.
Obwohl sie zweifellos eine Schönheit war, lag auf ihrem Gesicht, ja auf ihrer ganzen Haltung ein Schatten. Sie wirkte müde und erschöpft, aber nicht durch körperliche Arbeit.
„Mama! Mama!“, schrie Vincent, den ich fast vergessen hatte, und stürmte auf die Blondine zu. Nannte er nicht nur jeden Mann Vater, sondern auch jede Frau Mutter?
Doch die Frau fing an zu strahlen, als sie den Bengel sah, und umarmte ihn noch auf der Treppe kräftig. Sie war seine Mutter. Was hieß, Rebecca war es nicht, wie ich bisher angenommen hatte. Doch warum sollte ich das nicht denken? Soweit ich wusste, lebten die beiden ja zusammen! Und dann diese Bemerkungen von Rebecca über den Vater.
Irgendwie wurde alles hier immer komischer, und dieses launische Weib schien das mit Absicht zu machen.
Zumindest schien die Mutter des Bengels auch nicht sonderlich erfreut darüber zu sein, Rebecca zu sehen.
„Warum bist du hier? Ich wollte dich und Vincent doch extra aus dieser Sache heraus halten!“
Rebecca zuckte mit den Schultern.
„Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Von daher versuche ich immer noch zu verhindern, dass du und ich das selbe Schicksal erleiden wie dein Mann.“
Die blonde Frau zuckte sichtlich zusammen und legte unbewusst den Arm um Vincent, als ob sie ihn beschützen wollte. Ja, das war die Mutter.
„Das ist wohl meine Sache. Du hat ja gesagt, du willst nichts damit zu tun haben. Was also bringt dich her?“
Rebecca deutete auf mich.
„Der da ist plötzlich bei mir aufgetaucht – bewusstlos und völlig nackt. Ich wollte mal sehen, ob ihn irgendjemand kennt. Aber nicht mal Richard kommt er bekannt vor. Stattdessen haben sie ihn für einen Spion gehalten und zu verhören versucht. Jedoch hat er sie gerade wunderbar ausmanövriert.
Das ist dein Haufen Verschwörer! Ein daher gelaufener, nackter Wilder hat mehr Grips als sie alle zusammen. Deshalb wird das schlecht enden!“
Rebecca hatte sich etwas in Fahrt geredet. Doch die Frau ignorierte sie weitgehend und musterte mich eindringlich, was mir in meinem Wasser übergossenen Zustand doch ein klein wenig peinlich war. Ich beeilte mich daher, in die Sachen zu schlüpfen, die mir wiedergegeben worden waren.
Doch diese verdammte Narbe an meiner Schulter machte es nicht einfacher! Sie juckte wie verrückt, als wäre irgendetwas in dem Wasser gewesen, mit dem sie mich übergossen hatten.
Ich kratzte wild an der Narbe und hörte, wie die blonde Frau einen Schrei der Überraschung ausstieß. Sie rannte auf mich zu drückte ihre Finger auf den brennenden Halbkreis meiner Narbe.
„Und auf der Schulter wird er tragen den halben Mond...“, murmelte sie mit weit aufgerissenen Augen.
„Wann hast du ihn gefunden? Und wo?“, fragte sie Rebecca.
„Nahe am Haus, im Wald. Genauer auf einer kleinen Lichtung. Du weißt schon, die mit dem Steinkreis.“
Steinkreis? Davon hatte ich weder etwas gesehen noch gehört. Egal. So langsam wurde mir auch die Blonde unheimlich.
„Könntest du bitte aufhören, mich zu betatschen? Dafür kennen wir uns wirklich noch nicht lange genug. Ich weiß ja nicht mal deinen Namen.“
Wobei, so ging es mir durch den Kopf, das für manche Menschen kein Hinderungsgrund war, viel mehr zu tun als sich nur zu betatschen.
„Mein Name ist Nora“, sagte die Blonde ehrfürchtig. „Ich bin Rebeccas Schwester. Ich habe dich hierher gerufen um uns zu retten, Auserwählter!“
Ich starrte sie mit offenem Mund an. Die Schwestern hatten beide nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wahrscheinlich niemand in diesem Raum!
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