Mein Beispiel solllte nicht als 100% Analogie gelten, dass jeden Wirtschaftswissenschaftler befriedigt, sondern generell für Otto-Normal-Verbraucher verständlich sein. Es ist ein Aufhänger, dass sich die Leute mal informieren. Also sei mal nicht so kleinlich ;-)
Schön wäre es, wenn die Banken immer Sicherheiten hätten. Und Du gibst ja selbst zu, dass die das umgehen. Und ist generell mit Risikokrediten oder Konsumkrediten, wo die Sicherheiten schnell verloren gehen können bzw. auch schnell aufgezehrt werden, ein frommer Wunsch. Was ist dann die Sicherheit? Mögliche Arbeitskraft in der Zukunft? Okay, wenn ich die Zukunft verpfände, dann kann ich natürlich soviel Geld herstellen wie ich will. Quasi im Notenbank-Style. Aber genau das ist ja meine Kritik. Nicht nur, dass die Notenbanken auf Kosten der Allgemeinheit Geld herstellen, nein sogar auch ein paar Auserwählte private Firmen (aka Banken). Siehe dazu auch meinen Satz in meinem verlinkten Artikel: "Zwar geschieht das meistens gegen Sicherheiten, diese können aber auch schnell einmal falsch bewertet werden."
Ich bin nicht gegen das Geschäft der Banken per se. Ich bin nur dagegen, dass der Staat 1. ein Währungsmonopol errichtet hat und 2. teure und bürokratische Banklizenzen ausgibt, sodass ich nicht in das Spiel mit einsteigen kann. Um in der Analogie zu bleiben: Wenn jeder eine Gelddruckmaschine immer Keller hat, ist das kein Problem. Unfair ist es nur, wenn es nur einer (oder wenige) haben.
RE: Geldschöpfung aus dem Nichts