Die Arbeitswelt wird sich in Zukunft für viele Menschen radikal verändern, denn die Industrie und Digitalisierung unserer Welt wie wir sie kennen oder kannten, führt zu einem massiven Überangebot an Humankapital (Arbeitskraft). Besonders dramatisch ist das Überangebot an ungelernten, niedrig- oder mittelqualifizierten Arbeitskräften.
Der IWF, das WEF und die UN gehen davon aus, dass in Zukunft 40 – 75% der Arbeitsplätze hinfällig werden. Dies betrifft nicht nur die un- und niedrig Qualifizierten, sondern auch höher Qualifizierte wie Anwälte, Manager, Banker- oder Investmentbanker, überall sind Maschinen und Algorithmen auf dem Vormarsch.
Moderne Großkonzerne machen sich dies zu Nutze, bereits heute haben die Top 5 Unternehmen der USA (Microsoft, Apple, Cisco, Alphabet, Oracle) über 630 Mrd. Dollar an Barreserven angehäuft. Apple könnte mit seinen Reserven von etwa 270 Mrd. Dollar locker Unternehmen wie Siemens (97,7 Mrd. €), VW (86,06 Mrd. €), Allianz (89,19 Mrd. €), BASF (86,65 Mrd. €) oder Bayer (88,86 Mrd. €) aus der Portokasse kaufen.
Sie machen es aber nicht, weil es offensichtlich kein guter Deal für sie wäre. Google oder Apple könnten auch problemlos die Commerzbank oder gar die Deutsche Bank aufkaufen, beide besitzen seit Jahren eine Vollbanklizenz. Weil aber die ganzen alten Banken nicht zukunftsträchtig und auch nicht lukrativ erscheinen, wurde dieser Schritt bisher noch nicht vollzogen.
Irgendwann wird auch dem letzten Banker klar werden, dass er die Digitalisierung und vor allem die Blockchaintechnologie komplett verschlafen hat. In Zukunft werden Banken wie wir sie kennen und kannten nicht mehr existieren (können).