Im folgenden Beitrag möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen teilen, welche ich mit der Welt der Kleinstlebewesen gemacht habe.
Es ist wieder ein langer Artikel, darum bitte erst lesen, wenn wirklich Zeit und Muse vorhanden sind. Unter anderem befinden sich darin Weblinks, welche direkt zu verschiedenen Produkten führen und ich möchte darauf hinweisen, dass ich kein Geld dafür bekomme; es handelt sich NICHT um Werbung, sondern um Empfehlungen meinerseits!
Beginnen wir aber erstmal mit einigen Erklärungen:
Mikroorganismen sind nicht nur Bakterien oder Viren, sondern vor allem Pilze, Algen und Flechten. Es handelt sich dabei um meist um Einzeller, welche mit dem Auge nicht sichtbar sind, sondern nur unter dem Mikroskop.
Bakterien bzw. Bazillen finet man in, an und um jede Lebewesen und teilen sich den Platz in lebendigen Systemen mit Urbakterien, den Archaeen, und den Eukaryoten bzw. Eukaryonten. Der Unterschied dieser drei Domänen ist der Zellkern, welcher vorhanden oder fehlend ist. Es geht in dieem Beitrag überwiegend um die Milchsäurebakterien.
Viren sind infektiöse Partikel, welche sich nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können und keine eigene Zelle darstellen und daher auch keinen Zellkern besitzen.
Pilze teilen sich auf in Mehrzeller (z.B. Speisepilze) und Einzeller (z.B. Schimmelpilze). In diesem Artikel beziehe ich mich jedoch hauptsächlich auf die Einzeller, vor allem die verschiedenen Hefepilzarten.
Algen, genauer gesagt die Mikroalgen, findet man überall in der Natur, von den bekannten Wasseralgen über Boden- und Luftalgen bis hin zu den Schneealgen. Algen sind bekannt für ihre Fähigkeit zur Photosynthese und gehen oft Symbiosen mit Pilzen und Flechten ein.
Flechten sind eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen einem oder sogar mehreren Pilzen und Photosynthese betreibenden Partnern wie Blaualgen (Cyanobakterien) oder Grünalgen (Chlorophyceae).
Alle oben genannten Lebensformen kommen auch in unserem Körper vor, hauptsächlich auf unseren Häuten, außen wie innen. Je weniger gesundheitsförderliche davon in uns vorhanden sind, desto mehr Platz haben andere, welche unbelebten Lebensraum dort finden und sich ansiedeln.
Dahingehend gibt in der Geschichte zwei grundsätzliche wissenschaftliche Gegenspieler: Louis Pasteur, welcher vor allem durch die Methode der nach ihm benannten Pasteurisierung bekannt ist und weinger bekannte Antoine Béchamp welcher die Theorie zum Pleomorphismus, der Vielgestaltigkeit, vertrat.
Kontroversen zwischen Pasteur und Béchamp gab es zu deren Lebzeiten schon, ein gutes Beispiel dafür, dass wissenschaftliche Ansätze nicht immer das selbe Ergebnis bringen aber trotzdem ihre Gültigkeit haben, je nach Verifizierungs- und Falsifizierunsprozess.
Wikipedia dazu:
Béchamp wird in zahlreichen Büchern, etwa im Dictionnaire de biographie française, als „Vorläufer“ Pasteurs bezeichnet. In ihrer Straßburger Zeit pflegten die beiden noch ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Sie hatten ähnliche Interessen: So beschäftigte sich Béchamp zwischen 1854 und 1857 – also noch vor Pasteur – mit Fragen der Gärung.
Prof. Dr. Antoine Béchamps bekannte Aussage "Le microbe, c'est rien, le milieu, c'est tout!" - Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles! - darf man aber nach heutigem Wissen als gültig erachten, auch wenn nach wie vor zum Beispiel unsere Milch und andere Getränke pasteurisiert werden. Wie im Mikro, so im Makro: Ein verlassener Ort, wo Menschen vertieben wurden, wird wieder belebt, von Menschen die sich dort Wohl fühlen, jedoch nach "verbrannter Erde" wo die Grundlage zum Leben weg ist, bleibt er lange Zeit leer!
Ich selber achte sehr auf meinen mikrobiellen Haushalt und bin seit Jahren weder krank gewesen, noch hat mich eine Grippe oder dergleichen erwischt, auch wenn ich "kranke" Menschen umarmte, küßte (Freundin) oder sogar Speisen und Getränke mit ihnen teilte.
Nun aber zu den Unterschieden von diversen Umgängen mit dem mikrobiellen Milieu:
Antibiotik
Ein Antibiotikum (von griech. ... anti- „gegen“ und ... bios „Leben“; Plural: Antibiotika) im ursprünglichen Sinne ist ein natürlich gebildetes, niedermolekulares Stoffwechselprodukt von Pilzen oder Bakterien, das schon in geringer Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmt oder diese abtötet. Als Antibiotikum im weiteren Sinn gilt auch eine antimikrobiell eingesetzte Substanz, die in der Natur nicht vorkommt und teilsynthetisch, vollsynthetisch oder gentechnisch gewonnen wird
https://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
Per Definition kann man alle desinfizierende Mittel als Antibiotika bezeichnen. Flächen werden damit in ein Milieu gebracht, welches es nur sehr zähen und harten Mikroben erlaubt zu überleben. Und wir wundern uns über Superkeime in den Krankenhäusern und immer resistentere Krankheitserreger...
Probiotik
Ein Probiotikum (Mehrzahl Probiotika, Hybridwort aus lat. pro ‚für‘ und gr. bios = ‚Leben‘), ist eine Zubereitung, die lebensfähige Mikroorganismen enthält. Es zählt zu den Functional-Food-Produkten. In ausreichenden Mengen oral aufgenommen, können Probiotika einen gesundheitsfördernden Einfluss auf den Wirtsorganismus haben. Das Ausmaß dieser möglichen Wirkung ist aber in vielen Fällen umstritten. Im Vergleich zu „konventionellen“ Nahrungsmitteln wurde eine erhöhte Wirkung von probiotischen Nahrungsmitteln nicht nachgewiesen. Die am längsten als Probiotika angewendeten Organismen sind Milchsäurebakterien, aber auch Hefen und andere Spezies sind in Gebrauch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Probiotikum
Ein interessantes aber kontroversielles Produktkonzept für mikrobiologische Reiniger ist die Unterhaltsreinigung in Krankenhäusern. Ein Vorteil gegenüber klassischen Desinfektionsreinigern oder gar Desinfektionsmitteln wird vom Produktentwickler in der Verdrängung schädlicher oder gefährlicher Krankenhauskeime durch regelmäßig ausgebrachte ‚probiotische’ und für den Menschen harmlose Keime gesehen.
Zitiert aus dem Endbericht der bereits 2009 erschienenen Studie "MIKROREIN - Ökologische, gesundheitliche und rechtliche Aspekte von Reinigungsmitteln mit Mikroorganismen als Wirkprinzip (mikrobiologische Reiniger)" des Interuniversitärem Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur in Graz.
Hier gehts zum Download-Link des pdf-files:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwiQhZjHyOfaAhWRCuwKHahlClAQFjAAegQIABAs&url=https%3A%2F%2Fwww.bmnt.gv.at%2Fdam%2Fjcr%3Ac11feccb-6d0c-48b9-8e23-20afb2f65f70%2FEndbericht_Mikrorein_out.pdf&usg=AOvVaw1EDyju5MWcvx2mLEbXxb47
Ich selber benütze sogenannte "effektive Mikroorganismen - EM®" in Kosmetika, Ernährung, Medizin, Haushalt und im Garten und habe damit durchwegs gute Erfahungen gemacht! Durch die Industrialisierung sind diese leider natürlich immer weniger vorhanden und das ist auch der Grund für so manches Übel!
Nun aber einige Beispiele aus meinem Leben, wo ich diese überall einsetze:
Kosmetika
Meine Zahnpasta enthält EM®, welche natürlich auch in der Mundflora und -fauna vorkommen. Zahnpasten mit Flouride zum Beispiel wirken wiederum antibiotisch. Diese Paste ist sehr mild im Geschmack und noch dazu homöopathieverträglich, da sie keine Inhaltsstoffe wie Kamille enthält. Noch dazu ist darin kein Mikroplastik, welches jedem schon als stark natubelastendes Problem bekannt sein sollte. Ich verwende auch keine Plastik-Zahnbürste, welche schon im Mund durch Abrieb Mikroplastik erzeugt, sondern eine aus Bambusholz und Kohlefasern.
Die Zahpaste:
https://www.multikraft.com/de/shop/bioemsan-naturkosmetik/89/bioemsan-zahncreme-homoeopathievertraeglich
Die Zahbürste:
https://www.careelite.de/plastikfrei/bambus-holz-zahnbuerste/
Seit ich diese Produkte nutze hat mein Zahnarzt sehr wenig Arbeit mit mir...
Ernährung
Eine Darmsanierung mithilfe von Flohsamenschalen, ... ist einfach, effektiv und schließt für zusätzliches Wohlbefinden die EM®-Technologie mit ein. Das ... vier-Wochen-Programm eignet sich für Menschen mit und ohne typische Beschwerden, die ihre Ursache im Darm haben können (z. B. Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden, Hautprobleme, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, wiederkehrende Erkältungen, Migräne, Mundgeruch). Die Darmsanierung schließt sowohl die Reinigung des Darms von Schlacken, Kotresten und schadhaften Bakterien als auch den gezielten Neuaufbau einer guten Darmflora mit ein.
https://www.emiko.de/blog/was-bedeutet-darmsanierung/
Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus sagte einst:
Die wichtigsten Dinge des Lebens spielen sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals ab.
Wichtig ist wieder einmal das Milieu, welches in einem natürlich gesundem Körper immer leicht basisch ist. Dies erreiche ich durch ein ganz einfaches Mittel, welches schon in meinem morgendlichen Kaffe landet (jedoch nur sehr wenig, in etwa 1 Messerspitze): Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) auch bekannt als doppeltkohlensaures Natron, Natriumbicarbonat, Speisesoda, Backsoda, Backnatron, Speisenatron, Bullrichsalz oder auch E500ii.
Medizin
Da EM® nicht als Medizinprodukt zugelassen sind mache ich mich womöglich strafbar, wenn ich sie als solche darstelle bzw. empfehle, daher muss ich mich davon distanzieren! Ich darf jedoch einen Erfahrungsbericht schreiben und meine Meinung dazu äußern.
Jedesmal, wenn ich eine blutende Wunde und EM®-aktiv in Reichweite habe, was bei mir beides ziemlich oft vorkommt, gebe ich einige Tropfen auf die Wunde, welche dann sehr schnell aufhört zu bluten und sich danach auch keinerlei Entzündungsspuren zeigen. Immer wenn ich kein EM®-aktiv auf meine Wunde gebe, bekommt diese meist eine leichte Entzündung unter der Kruste, welche sich bildet. Ich gebe es dann darauf und spätestens am nächsten Tag ist alles wieder gut.
Paracelsus dazu:
Der Arzt verbindet deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden.
Wir habe so viele kleine Helfer in uns, welche uns wahre Genesung und Heilung zukommen lassen, wenn wir sie nur lassen!
In der Veterinärmedizin (beim Tierazt) wird es auch äußerlich verwendet:
Hautpatienten:
Effektive Mikroorganismen haben auch einen positiven Einfluss bei Erkrankungen der Haut und Schleimhaut. Sie können äußerlich aufgetragen werden und fördern die Wundheilung. Ich setze Effektive Mikroorganismen äußerlich zur Unterstützung des Hautmilieus bei Allergien, Pyodermien (bakterielle Hauterkrankungen) und Wunden ein. Sie ergänzen die natürlicherweise auf der Haut lebenden Mikroorganismen und schaffen ein ausgewogenes bakterielles Gleichgewicht.
http://www.heiltierarzt.de/biologische-therapieformen/effektive-mikroorganismen-em-therapie.htm
Haushalt
Effektive Mikroorganismen werden auch im gesamten Haushalt auf vielfältigste Weise eingesetzt. Die Grundeigenschaft, pathogene Keime zu verdrängen und Fäulnisprozesse zu unterbrinden, bringt besonders auch in der Reinigung, beim Raumklima und der Entsorgung von Küchenabfällen besondere Vorteile. Damit entsteht auch im Haushalt ein natürlicher, ökologischer Kreislauf mit dem bestmöglichen Einsatz aller Ressourcen.
https://www.multikraft.com/de/produkte-anwendungen/em-im-haushalt/
Ich verwende diverse Produkte für verschiedene Anwendungen, wie in etwa Kraft-, Citrus- und Lavendelreiniger oder einfach nur EM® Klar Aktiv. Ich kann jedem nur empfehlen, sich erst einmal einen EM®-Ratgeber zu kaufen und dann die Produkte danach zu selektieren, denn jeder hat einen anderen Lebensstil.
Die Küchenabfälle wandern nur mehr selten in die Bio-Tonne (gekochtes, gegartes, gebratenes und Fleischreste oder auch Knochen) da in der Küche ein Bokashi-Haushalseimer steht, völlig geruchsfrei und zur Fermentierung von Küchenabfällen dient. Das Endprodukt bildet einen hochwertigen Dünger, welcher im Garten und Kompost seine Anwendung findet.
Garten
Die wichtigste Quelle für die Gesundheit der Pflanzen ist die Erde. Alles was die Pflanzen brauchen um zu wachsen und zu gedeihen, nehmen Sie sich aus der Erde. Hier sorgen unzählige Mikroorganismen dafür, dass die Stoffe, die die Pflanze benötigt, für sie verfügbar gemacht werden. Die feinen Wurzeln geben Botenstoffe ab, die den Mikroorganismen signalisieren, welche Stoffe sie gerade brauchen. Die Bodenlebewesen wandeln daraufhin das verfügbare organische Material entsprechend um. Durch die Anwendung von EM Effektive Mikroorganismen ist sichergestellt, dass sich genügend Mikroorganismen im Boden befinden, die diesen Ablauf möglich machen. Das Ergebnis sind ein guter Ertrag und gesunde Pflanzen.
https://www.em-sanierung.de/de/content/48/124/em-anwendungen/garten
Meine Erfahrungen im Garten sind echt genial! Der Kompost ist in halber Zeit fertig, keine Pilze oder Milben auf Bäumen und der Bokashi-Dünger läßt alles damit gedüngte sehr viel kräftiger und schneller wachsen. Auch in der Regentonne ist so gut wie kein Algenbesatz, seit dem ich regelmäßig einige Mililiter EM®-aktiv beigebe.
Mein Fazit
Ein wahres Wundermittel, welches nur die Natur so hervorbringen kann!
Rezensionen dazu von Landwirten gibt es unter:
https://www.landwirt.com/Forum/89948/effektive-Mikroorganismen---ein-Wundermittel.html
Alle genannten Produkte, welche auf Mikroorganismen basieren, inklusive der Ratgeber, findest du hier:
https://www.multikraft.com/de/produkte-anwendungen/
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Bildquelle: de.wikipedia.org/wiki/Mikroorganismus#/media/File:EscherichiaColi_NIAID.jpg
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