das 'Mining' der echten Wale
Also die Story heute im Standard war so gut, dass ich da gleich selbst einen Artikel schreiben muss.
Die Meeressäuger bekannt unter den Namen Physeter macrocephalus vulgo Pottwal neigen nämlich dazu ihre Magenschleimhaut mit einer Substanz zu schützen, die mit der Zeit steinhart und mit Gold und anderem Edelmetall aufgewogen wird.
Es handelt sich Ambra das man mitunter schwimmend im Meer findet, nachdem es ein Wal über sein Maul ausgeschieden hat. Da Pottwale aber leider nicht geschäftsfähig sind, darf sich der eine oder andere Seeman dann vollends über den Fund freuen.
Der Wohlgeruch entsteht natürlich nicht im Magen sondern durch den jahrelangen Einfluss von Wind, Salz, Sonne und Meer. Erst dann ist es für teuere Parfums geeignet.
ein glücklicher Finder
Trotz Artenschutzabkommen usw. darf man sich noch immer über einen solchen Kotzklumpenfund freuen und ihn auch für gutes Geld - u.a. Bitcoin - im Internet versteigen. Jedoch rennt die Zeit, da Forscher in Graz bereits ein Patent zur billigen künstlichen Herstellung angemeldet haben.