Ja, unter der Woche hatte ich Zeit zum Hirnwichsen und da ich ja insgeheim ein Fan von "What-if"-Szenarien bin, habe ich beschlossen ich schreibe mal ein paar Zeilen zu einem Thema, was mal nix mit Kryptozeugs usw. zu tun hat.
Also so aus dem Gedächtnis, Nikola Tesla erfand Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Wechselstrom und das Radio --- somit auch gleich den Transformator oder Trafo und den magnetischen Verstärker. Die Dioden kamen erst später, aber doch recht früh und somit hätte man alles bei einander gehabt um ziemlich leistungsfähige Computer zu bauen, die mit Leichtigkeit Taktraten von ca. 10 kHz erreicht hätten und das alles bevor Konrad Zuse in Berlin angefangen hätte elektromechanische Computer auf Relais-Technik zu bauen, die arschlangsam und ca. zehntausendmal langsamer waren.
Auch die Röhrentechnik und elektrostatische Speicher hätte man sich sparen können, weil es wäre ja nur ein kleiner Schritt zum Kern- oder Magnetkernspeicher gewesen.
Hier ein paar Links zur magnetischen Logik:
https://hackaday.com/2013/11/20/making-logic-with-inductors/
Man stelle sich das mal vor, Computer noch unterm Kaiser und anständige Kryptographie noch im ersten Weltkrieg. Mag sein , dass das auch zum Vorteil der Menschheit gewesen wäre.
Der Japaner mit dem klingenden Namen Eiichi Goto -- also Goto klingt jetzt echt nacht Retro-BASIC und C64er -- erfand in den 50er Jahren -- also viel zu spät -- das Parametron , das anstatt auf Strom-Nichtstrom auf Phasenverschiebung beruht. Ein genialer Ansatz, den die Japaner dann noch ca. sechs Jahre nutzen konnten, bevors dann billiger war ICs oder Chips zu benutzen.
Parametron ... ein paar karge Infos dazu
Letztendlich siegte dann aber doch der Gleich- über den Wechselstrom und photographische Technik ermöglichte die günstige Fertigung von integrierten Schaltkreisen oder Chips.
The world would looked have different if all those computing innovation would have come one or two decades earlier. It's just the hard core which remains in memory.