Die Abstimmung für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat unsere Politiker scheinbar nicht wirklich Interessiert - oder warum waren, bei der Abstimmung, nur noch so wenige Anwesend?
Gerade noch eine Stunde vorher, zum Thema "Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts", waren mindestens 623 Personen anwesend - wo sind die alle hin?
http://www.bundestag.de/tagesordnung?week=26&year=2017
vom 30. Juni 244. Sitzung - 08:05 -> 09:55
Bei ZP 12 wurden auf der Webseite die Summe der Abstimmungen leider nicht aufgeführt (anders als bei ZP 11), dafür kann man die Abgeordneten im Live-Mittschnitt selbst nachzählen, keine Angst zum Ende des Mittschnittes sind bedeutend weniger Leute im Raum, als noch zu beginn.
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw26-de-netzwerkdurchsetzungsgesetz/513398
(bei Minute 47:22 wird abgestimmt)
Zum Vergleich, der Bundestag wenige Minuten zuvor:
http://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7125767#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&mod=mediathek
Jetzt mal eine blöde, allgemeine Frage. Gibt es bei den Abstimmungen für Gesetze - die jeden von uns betreffen - keine Mindestanzahl von Teilnehmern? Brauch man als Abgeordneter nur für die Themen stimmen die einen persönlich Interessieren? Verfälscht das nicht das Abstimmungsergebnis?
(Bild: https://pixabay.com/de/bundestag-regierung-politik-369049)