Was kann es an einem so wundervollen Samstag wie dem heutigen denn schöneres geben als, ....
Tja genau, schön wärs gewesen. Aber ihr werdet es vielleicht ahnen, dass ich heute leider nicht in die Pedalen treten durfte, sondern auf's Gaspedal. Und das für ein üppiges Stückchen Weg, gute 50 Kilometer hin und später das Gleiche natürlich wieder zurück.
Und wie ich da so auf dem leeren Highway meinem unausweichlichem Schicksal entgegendüse, erklingt auf CD auch noch Marsimoto der in seinem Song Wellness die erleuchtende Weisheit erklingen lässt. Motivierender geht nicht!
Recht hat er der Gute, aber manchmal kann man seiner täglichen Bestimmung einfach nicht entkommen. Auch nicht in einem so fernen Land wie Japan, tausende Kilometer entfernt von der Heimat drehen sich die Uhren leider meist auch in die gleiche Richtung. Und manchmal kommt es mir sogar eher so vor, als drehten sie sich sogar noch einen Tick schneller.
Wäre schön, wenn man die Zeiger einfach mal anhalten oder am besten einmal komplett zurückdrehen könnte. Aber Freiheiten gibt es nirgends umsonst, manches muss man sich auch erst einmal erarbeiten.
Aber man möchte ja auch nicht im Hamsterrad enden und Tag für Tag ohne Ende sich im Laufrad abstrampeln müssen. Das Leben besteht nun einmal aus Kompromissen, zwischen dem ganzen Schwarz und Weiß scheint es ne ziemlich große Grauzone zu geben. Und wenn man einmal ganz genau hinschaut, kann man irgendwo dann doch die ganze Farbpalette ausmachen und der Tag fängt an in den verschiedensten Farbtönen zu schillern. Und wenn das genau Hinschauen manchmal schwer fallen sollte, hilft es auch einfach mal, das Brett vor dem Kopf zu entfernen und die rosa-rote Brille aufzusetzen.
Manche einfachen Weisheiten, haben oft einen tiefgründigen Kern. Man muss nur tief genug graben, um auf ihn zu stoßen.
In diesem Sinne noch einmal zum Mitschreiben: