Das stimmt. Erinnern als Schutz.
Ich kann dir da nur zustimmen. Wir sind mittendrin, und es ist nur eine Frage der Logistik bis es auch hier ankommt. So entgleist, wie die ganze aktuelle Politik jetzt ist, scheint es nicht mehr möglich zu sein einen Deckel drauf zu legen.
Sicherlich ist es das Ende einer alten Welt, und ein Beginn einer neuen. Das nehme ich mir zumindest als Trost mit. Dem Verfall einer ganzen Welt beiwohnen zu müssen, ist aber hart zu ertragen. Speziell wenn es klar ist, daß es uns noch gut geht, im Vergleich.
Was für ein Irrsinn!
Was sind deine Bewältigungsstrategien? Ich habe Freunde, Familie, Kunst und Natur. Vor ein paar Monaten "flüchtete" ich für zehn Wochen nach Thailand, um dort das Gefühl der Leichtigkeit und Freiheit aufzusaugen. Es hat funktioniert, und für zweieinhalb Monate war ich wahrhaft glücklich. Aber das fühlt sich ein Stückchen weit zu egoistisch an, angesichts derer, die immer weiter ins tiefe Leid abrutschen.
Zu Taiwan: Ich glaube, daß mindestens dieser Schauplatz auch noch aufbrechen wird. Es scheint als können die seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) schwelenden Konflikte nicht mehr eingefangen werden. Vielleicht sind das die Geburtswehen einer Menschheit, die zwischen Hyper-Individualismus, und totalitärer Unterwerfung unter einer Ideologie, ihren Weg zur Freiheit erst finden muß. Denn die Konflikte, die andere unterwerfen wollen, zielen ja darauf ab andere zu überwinden, die die eigene Freiheit verhindern.
Mei-o-mei: Wir haben viel Arbeit vor uns …
RE: Was passiert in Gaza Stadt?