Hallo, liebe Steemit-Community,
dies ist mein erster Post und mir geht es um die Themen Ernährung, Gesundheit, Entgiftung und unsere Umwelt. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Gesundheits- und Ernährungsthema, bin von "Normalesser" umgestiegen zu jemandem, der versucht, dem Körper möglichst viele der Nährstoffe zu geben, die er tatsächlich braucht und dabei weder mir noch der Umwelt zu schaden. Ich möchte vor allem informieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, was wir alles selbst für unsere eigene Gesundheit und die unserer Kinder tun können. Vieles mag kontrovers sein, doch letztendlich ist jeder dazu angehalten selbst Verantwortung zu übernehmen und für sich selbst zu entscheiden, was von den Themen, die ich hier aufgreifen werde, passt und was nicht.
Ich freue mich auf eure Kommentare. :-)
Gleich zu Anfang das Thema Milch:
Als ich aufgewachsen bin, hieß es, dass man jeden Tag mindestens einen halben Liter Milch trinken sollte. Dazu kamen dann noch Käse, Butter, Joghurt, Quark usw. Die Werbung hat es geschafft, dass der Milchkonsum seit Jahren steigt. Doch ist das wirklich so gesund, wie uns immer erklärt wird? Mal logisch gedacht: Kuhmilch ist Milch von der Kuh für ihr Kalb! Die darin enthaltenen Fette, Proteine und sonstigen Nährstoffe sind exakt darauf abgestimmt, dass so ein Kalb schnell wächst, Muskeln aufbaut und mit den anderen Kühen auf der Weide herumlaufen kann. Im Gegensatz zum Menschen: ein Baby braucht viel mehr Zeit zu wachsen, es benötigt daher eine gan andere Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, denn hier liegt der Fokus viel mehr auf den Nerven und dem Gehirn. Noch vor wenigen Generationen haben die Menschen kaum Milch zu sich genommen, höchstens fermentiert als Käse. In Asien haben die Menschen erst vor einigen Jahrzehnten damit angefangen und es gibt viele Asiaten, die laktoseintolerant sind. Seitdem die Milchwirtschaft sich auch in Asien breit macht, wurde festgestellt, dass bestimmte Erkrankungen, wie sie vor allem bei uns vorkommen, enorm angewachsen sind (siehe ChinaStudy) In unseren Breitengraden hat sich über die Zeit eine Art Gewöhnungseffekt eingestellt, der uns toleranter macht, doch gibt es genügend laktoseintolerante Menschen, da unser Organismus von der Natur her so eingestellt ist, dass er nur in den ersten Lebensjahren Milch verarbeiten kann. Viele wissen das aus dem Biologieunterricht, doch hält sich hartnäckig die Überzeugung, dass wir angeblich Tiermilch bräuchten.
Auch mit der Calciumaufnahme ist das so eine Sache. Der Körper kann das Calcium aus der Kuhmilch nämlich gar nicht erkennen, denn die wurde pasteurisiert und homogenisiert, was die Molekülstruktur negativ verändert. Zum anderen ist viel Phosphor in der Milch, das die Aufnahme von Calcium erschwert und bei einen Magnesiummangel wird die Aufnahme von Calcium ebenfalls verringert. Auch weiß man heute, dass Osteoporose durch den Verzehr von Milchprodukten nicht gestoppt wird, im Gegenteil: In anderen Ländern, in denen kaum Milch getrunken wird, hat man weit weniger Probleme mit Osteoporose.
Krebs
Was viele Menschen nicht wissen, was aber eindrucksvoll In einer Dokumentation (Hope for all) über die Milch erklärt wird, ist, dass durch die in der Milch vorhandenen Wachstumshormone fatalerweise das Wachstum unserer Zellen angeregt wird. Dies betrifft vor allem die Bereiche, die mit Fruchtbarkeit zu tun haben, also die Prostata, Hoden, Brüste und Eierstöcke. Schon bei Mengen von mehr als 5% erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs wächst. Wer sich noch näher mit diesem Thema befassen will, dem lege ich nahe, sich mit der China Study zu beschäftigen.
Schleimbildner Milch
durch die starken schleimbildenden Eigenschaften der Milch kann es vermehrt zu so typischen, immer wiederkehrenden Erkrankungen wie Erkältungen, Durchfälle, Allergien, Bronchitis, Ohrentzündungen, Akne und Neurodermitis kommen. Wer zu diesen Erkrankungen neigt, kann ja mal ausprobieren, ob es sich bessert, wenn er einige Zeit den Kosum reduziert oder ganz weglässt. Auch die Fälle der Diabetes-Erkrankungen hat in den letzten Jahrzehnten immer weiter zugenommen. Selbst viele Kinder und junge Erwachsene leiden darunter. Bei Diabetes hat zwar nicht nur die Milch ihre Finger im Spiel, doch spielt sie eine gewisse Rolle. Vor allem in den nordischen Ländern, wie Schweden, wo viel Milch getrunken wird, gibt es eine hohe Rate an Diabeteserkrankungen. Es ist ähnlich wie mit dem Gluten in unserem Brot: Da die Bäcker sich beim Backen leichter tun, wenn viel Klebereiweiß im Weizen enthalten ist, wurde der Weizen so gezüchtet, dass viel Gluten enthalten ist, zu viel leider für viele Menschen. In der Käserei möchte man gerne einen hohen Anteil an Casein, also wurden die Kühe daraufhin gezüchtet, viel Casein zu produzieren, was nun in der Summe eben wieder viel zu viel für unsere Körper ist.
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Umweltbelastung
Je mehr Kühe - desto mehr Milch. Logisch! Doch was das für unsere Umwelt bedeutet, ist eigentlich eine Katastrophe. Da ist zum einen die Gülle, die mit Vorliebe auf die Felder gesprüht wird. Das Problem ist nur, dass damit auch die Nitratwerte in unserem Grundwasser steigen, schlimmer noch aber sind die vielen Medikamente, die die Kühe bekommen, um sie gesund zu erhalten, denn diese werden ebenfalls mit auf die Felder gesprüht. Kühe sind außer Milchlieferanten auch gleich noch Methanlieferanten - was heißt, dass sie gemeinsam mit uns Menschen für die Klimaerwärmung sorgen. Dann kommt natürlich neben der eigentlichen Erzeugung auch noch der Transport der Milch und die Herstellung der verschiedenen Milchprodukte dazu.
Kranke Kühe
Obwohl man in bestimmten Gebieten Deutschlands noch Kühe sieht, die auf die Weide dürfen und tatsächlich noch Gras und Heu zu fressen bekommen, gilt das für die allermeisten Kühe nicht mehr. Sie stehen von Geburt an im Stall, haben daher kaum Bewegung und werden auch noch mit Dingen gefüttert, die sie normalerweise nicht fressen würde: Mais und Soja. Das führt einerseits zu Erkrankungen, da der Organismus der Kuh vor allem Soja nicht gut verträgt und andererseits muss der Bauer ja wirtschaftlich denken und kauft natürlich nicht das Soja aus regionaler Herkunft sondern dort, wo es am billigsten ist, was wiederum bedeutet, dass es genmanipuliert ist und vor allem auch mit Pestiziden und Insektiziden gespritzt wurde. Dies muss auf der Milchpackung nicht deklariert werden, aber nur weil diese Substanzen den Weg durch den Kuhkörper gemacht haben sind sie deswegen nicht einfach verschwunden. :-)
Normalerweise können Kühe relativ lange leben, früher waren das einmal mehr als zwanzig Jahre. Heutzutage ist eine Hochleistungskuh dazu nicht mehr imstande, der Körper ist einfach viel zu überbelastet: Statt 8 Liter am Tag gibt sie heute mehr als 30 l. Um eine fortlaufende Milchproduktion zu gewährleisten, muss sie jedes Jahr ein Kalb gebären. Dazu kommt die nicht artgerechte Ernährung, Bewegungsmangel und daraus resultierender Stress. Dies alles hat dazu geführt, dass eine Kuh heutzutage höchstens noch 5 Jahre alt wird.
Es gäbe noch einiges mehr zu dem Thema zu sagen, doch denke ich, gibt es einen ersten Überblick.
Ich selbst kaufe keine Milch mehr und mache mir Mandelmilch oder Hafermilch. Nur bei Käse kann ich leider noch nicht komplett Nein sagen, versuche aber es einzuschränken. Wer sich näher informieren will, braucht nur mal nach "Die Milchlüge", "Die Milch machts" oder "Hope for all" zu schauen.