Wie soll ich hier nur beginnen?
Es gibt etwas, das mir bei meinem Kontakt mit anderen Libertären in den sozialen Medien
schon seit geraumer Zeit auffällt und das ich hiermit gerne ansprechen möchte.
Es geht dabei nicht primär um Politik (oder ihre Ablehnung), sondern um etwas Zwischenmenschliches, das sich jedoch recht schnell offenbart, wenn man ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit mitbringt.
Viele von uns sind unzufrieden mit der politischen und gesellschaftlichen Lage, in der sich Deutschland befindet - das steht außer Zweifel. In der Hoffnung, durch unser Beitun wenigstens einen winzigen Teil zur Wende dieser Entwicklungen beitragen zu können, schreiben wir also Blogeinträge, produzieren Videos & Podcasts und melden uns bei Steemit an. Wir erkennen in einem immer stärkeren Maße, das wir mit dem, was uns in Schule & Medien mitgegeben wurde, die Welt nicht verstehen können und machen uns daran, uns eigenständig das Rüstzeug zuzulegen, das es für das Verstehen unserer Lage braucht. Was uns dabei von unseren Mitmenschen trennt, ist zum Einen unsere Bereitschaft uns auch vermeintlichen trockenen Stoffen wie der Ökonomie anzunähern, zum Anderen unsere oft introvertierte Natur, die diesen Drang des Verstehen-Wollens erst in die Welt bringt.
Ich bin der erste, der zugibt, dass dieses radikale Hinterfragen von Prämissen, diese intellektuelle Selbstwerdung, etwas sehr erfüllendes sein kann. Ebenso möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, das dieser geistige Waldgang auch in meinem Lebenslauf zu sehen ist und mich in zurückliegenden Vorstellungsgesprächen das eine oder andere mal in Erklärungsnot gebracht hat.
Aber - und hier möchte ich zu meinem eigentlichen Punkt kommen - man kann es mit dieser Fixierung aufs Politische auch gehörig übertreiben.
Ich möchte an dieser Stelle keine Namen nennen, aber es gibt mehr als genug libertäre Youtuber und Blogger (auch hier auf Steemit), bei denen man sich wirklich fragt, was diese Leute außerhalb von Diskussionen über den Libertarismus so treiben. Es scheint wahrlich keine Ausnahme zu sein, dass Libertäre, wenn Sie denn einmal realisieren, dass sie (in vielerlei Hinsicht) kolossal belogen und manipuliert wurden, komplett aus der Spur geraten und sich Lebensläufe schaffen, bei denen mögliche Arbeitgeber schreiend wegrennen. Was bringt es denn, wenn man es im Angesicht von politischen Problemen zulässt, dass das eigene Leben aus den Fugen gerät?
Schreibt ihr euch nicht auf die Fahnen, Individualisten zu sein? Solltet ihr dann nicht erkennen, dass auch ihr persönlich euch über das Wohl eines Kollektivs stellen und zusehen solltet, dass euer Leben eines ist, das gelungen ist, sich gelohnt und euch glücklich gemacht hat?
Entschuldigt die Direktheit, aber wenn ich sehe, dass hier einige junge Menschen über Wochen jeden Tag und zu jeder Uhrzeit posten und kommentieren, dann frage ich mich schon, warum es in eurem Leben anscheinend niemanden gibt, der euch mal zur Seite nimmt und euch sagt: "Hör zu, Junge. Das wird nichts. Du wirst dein Lebensunterhalt nicht finanzieren können, indem du deine Sicht auf aktuelle politische Ereignisse teilst.. und indem du das versucht, verschwendest du die wichtigsten Jahre deines Lebens. Wach auf!"
Wie gesagt, in Teilen habe ich das Ganze selbst durchgemacht und erkenne an diesem Punkt, dass es keinen Sinn hat, diesbezüglich um den heißen Brei herumzureden.
Ich weiß, dass diejenigen von euch, die die angesprochenen Einschläge bereits im Lebenslauf "erlitten" haben, jetzt denken werden, dass sie das auch schon verstanden haben. "Was soll ich denn mit meinem Leben machen?" ist eine Frage, die wie ein Damoklesschwert auch über meinem Kopf schwebte.
Daher möchte abschließend einige Videos mit euch teilen, die euch - sofern ihr euch von den vorangegangenen Ausführungen angesprochen fühlt - in eine Richtung führen können, die auch für Quereinsteiger eine Vielzahl von beruflichen Chancen offenhält. Mir zumindest hat es eine Orientierung zurückgegeben und mich in eine Situation gebracht, in der ich wieder Boden unter den Füßen und eine Karriere vor mir habe. (Wohlgemerkt, obwohl ich unter meinem Klarnamen für eigentümlich frei schreibe und daher auch in den Augen von Arbeitgebern als "Rechter" gelten muss - auch wenn mich hat es eingangs verwundert hat, muss ich doch sagen, das es den meisten Firmen auch im Jahr 2018 recht egal ist, wenn ihr nur einen guten Job macht.)
Kommen wir also zum idealen Lebensretter für libertäre Sinn- und Jobsucher:
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