Die beiden haben aneinander vorbei geredet.
Wenn sagt, dass manch ein Pole oder Niederländer einem Deutschen genetisch näher ist, als dieser es mit einem anderen Deutschen ist, dann stimmt das. Schließlich gab es immer auch Wanderungsbewegungen innerhalb Europas und die Grenzen haben sich natürlich auch oft verschoben.
hat aber recht, wenn er darauf beharrt, dass es "die Deutschen" gibt, die in ihren Stammbäumen keine Einwanderer finden und dementsprechend mit diesem Land verbunden sind (ob sie diese Verbundenheit auch immer spüren, ist eine andere Frage).
In meiner Erfahrung sind es in der letzten Zeit diese Deutschen ohne Migrationshintergrund gewesen, die nun merken, dass, sofern die aktuelle Migrationspolitik nicht gestoppt wird, sie sich bald fremd in dem Land fühlen werden, in dem sie aufgewachsen sind. Von solchen mit Migrationshintergrund wurde mir, als ich diese Bedenken ganz nüchtern geäußert habe, mehr als einmal ein Lachen erwidert mit dem Satz "Gewöhn dich schon 'mal dran, deine Enkelkinder werden nicht mehr so aussehen wie du."
Solche Erfahrungen machen doch sehr skeptisch, was Deutschlands aktuellen Pfad angeht. Wir werden in eine Situation hineingeführt, in der immer mehr Menschen sich fremd in ihrer einstigen Heimat fühlen - und diesen werden immer mehr Menschen gegenüberstehen, die unsere lieben Gesellschaftsklempner importiert haben und die sich mit einer andauernden Migration immer weniger fremd fühlen werden.
Und diese Trennlinien werden sehr real sein. Die Tatsachen, dass sich Europäer untereinander genetisch ähneln und wohl kein Volk eine separate Unterkategorie vom Homo Sapiens einnimmt, ändern daran gar nichts.
RE: Curator-Payout jetzt VOR dem payday ???