Heute möchte ich mal ein paar Worte über die Korrelation von Gewicht und Wirbelsäule verlieren. Fettleibige leiden doppelt so häufig unter Bandscheibenproblemen wie normalgewichtige Menschen. Das belegen mehrere Studien zu diesem Thema, die den Zusammenhang zwischen Adipositas und Rückenproblematiken aufzeigen. Jedes Kilo zu viel vergrößert das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten: Herz- und Kreislaufleiden wie Schlaganfall und Herzinfarkt, aber auch Diabetes sowie Hüft- und Knieprobleme. Ein Expertenteam der Universität Hong Kong unter der Leitung von Dino Samartzis hat eine Untersuchung durchgeführt, die eine weitere negative Folge von Übergewicht aufdeckte.
Die einzelnen Ergebnisse: 73 Prozent der Probanden litten unter einer Bandscheibendegeneration, davon geringfügig mehr Männer als Frauen. Mit zunehmendem Alter nahmen diese Rückenschäden wie erwartet zu, weil es sich dabei bekanntlich um Abnutzungserscheinungen handelt. „Außerdem zeigte unsere Untersuchung, dass ein hoher BMI mit einer ausgeprägter Bandscheibendegeneration einhergeht“, sagt Dino Samartzis. Vor allem das Endstadium der Degeneration, wenn die Bandscheibe bereits so abgenutzt ist, dass die Wirbelzwischenräume stark verengt sind, betrifft Fettleibige. Das Risiko für diese Rückenleiden ist demnach für Adipöse doppelt so hoch wie für normalgewichtige Menschen.
Übergewichtige Menschen neigen nämlich generell dazu, sich nur wenig zu bewegen. Nur eine Minderheit der Übergewichtigen treibt Sport, tut etwas für die Rumpfmuskulatur, betreibt Faszientraining oder kümmert sich um die Dehnung der verkürzten Ketten in der Frontline. Die Folge: Die so wichtigen Muskeln verkümmern, verkürzen oder verkleben wodurch sich die Rückenschmerzen verschlimmern.
Dabei ist es nicht allzu schwer was dagegen zu tun. Doch wie kann man sich am besten von unnötigen Pfunden befreien, um Rückenschmerzen und andere Beschwerden loszuwerden? Der Schlüssel zum Erreichen eines Normalgewichts ist eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten in Verbindung mit vermehrter körperlicher Bewegung (3-4 Stunden pro Woche). Gemeint ist damit keineswegs eine strenge Diät, bei der auf alle Genüsse verzichtet und jede einzelne Kalorie gezählt werden müsste. Es folgen ein paar Bilder meiner eigenen Ernährung, um neue Impressionen zu gewinnen. Aber im Prinzip ist eigentlich jedem klar, dasss ein ein Salat gesünder wie eine Currywurst mit Pommes ist ;-) Ich verfolge hier die 80/20 Regel. 80 % gesund und biologisch und 20 % Genuss (wobei der Genuss nicht unbedingt schlecht sein muss)...
In diesem Sinne bleibt sportlich und tut was für eure Gesundheit...
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