Brocken 02-2022
Herzlich Willkommen zum 2. Brockenbericht in 2022.
Heute am 08.01. ging die Mountainbiketour zum Brocken, bedingt durch leichte Schneefälle seit Mittwoch, wieder von Schierke aus los. Schierke wird dazu mit dem Auto angefahren, das Bike muss ins Auto und der Vorderreifen dafür ab.
Wettertechnisch lagen wir um 7:45 Uhr bei -1°C, bewölktem Himmel, sogut wie keinem Wind und die Ortschaft die schlief quasi noch.
Durch den Schnee mit dem Bike macht schon Spaß und mit ein bisschen Übung klappt das super. Man rutscht zwar schnell weg, aber bisher ist’s alles gut gelaufen.
Und bei der Rangerstation an der Brockenstraße wird auch gerade Schnee geräumt.
Danach hat man dann den lang gezogenen Ort hinter sich gelassen und ist quasi im Wald.
Quasi - das was der Borkenkäfer vom Wald übergelassen hat. Im Prinzip ist es ja so, wir haben 40 Jahre den Borkenkäfer weggespritzt und danach haben wir ihn machen lassen. Dazu kommen ein paar sehr heiße und trockene Sommer und im Ergebnis gibt es seit 5 Jahren keinen größeren zusammenhängenden Fichtenwald mehr rundum den Brocken.
Gut es ist wie es ist, aber Winter sieht es viel besser aus als im Sommer.
Die Straße war geräumt und mit einer festgefahrenen Schneeschicht, stellenweise mit Eis darunter, belegt. Befahren lies sich das nur im Sitzen, im Stehen dreht der Reifen durch.
Also man konnte so ganz ganz vorsichtig im Stehen fahren, denn abundzu muss man ja mal aus dem Sattel hoch und das „Sitzfleisch lüften“.
Um diese Uhrzeit sind nur wenige Leute unterwegs, aber es sind welche unterwegs, es kommen mir immer Leute entgegen die hinuntergehen. Und an dieser Stelle könnte ich wunderlich werden - wann bloß sind die da wie nur hochgegangen - lassen wir das.
Das letzte Stück wurde dann immer nebliger und zum Schluss steht man wie vor einer grauen Wand.
Bis hinauf zur Brockenkuppe lief es super die ganz Zeit. Aufgefallen sind mir heute die vielen Fahrzeuge die einen überholten, bestimmt so 10 Stück insgesamt.
Für die Strecke hinauf von Schierke zum Brocken benötigte gut 1:30 Stunden, wahrlich nicht sonderlich schnell.
Oben angekommen bin ich in die Hütte, darin recht fragwürdiges Klientel, Frühstücksbier trinkendes und streng riechendes - ich bin schnellstmöglich wieder hinaus.
Die Fahrt hinab war dann nochmal ein ganz grosser Spaß, leider werden einem dabei die Füße kalt.
Allen noch ein schönes Wochenende.