Ich vermute mal, wer noch einen Fernseher hat und tagesschau/heute schaut, wird diese Nachricht bereits mitbekommen haben. Aber wem es wie mir geht und das nicht konsumiert, für den ist es vielleicht eine kleine erfreuliche Nachricht zwischendurch vom vergangenen Wochenende.
Aufmerksam geworden auf den diesjährigen Ironman Hawaii bin ich via den Spiegel Artikel Warum Deutsche seit Jahren beim Ironman dominieren. (Dieser entstand im Vorfeld).
(Frauen und Männer, 6 1/2 min)
Nun hat es sich tatsächlich ereignet, dass auch dieses Jahr ein Deutscher (Patrick Lange) den Ironman gewinnen konnte und die Schweizerin Daniela Ryf zum 4. Mal in Folge(!). Zudem ist die Deutsche Anne Haug Dritte geworden.
Das Wetter scheint wohl gut mitgespielt haben dieses Jahr und damit ein paar Minuten bei den Spitzenplätzen unterstützt zu haben.
Zwei Männer sind das erste Mal unter 8 Stunden geschwommen, geradelt und gelaufen.
Ryfs Interview (4min) fand ich sehr sympathisch; ihre Schilderung zu Beginn verleiht der Geschichte eine gewisse Dramatik. Während sie nach 10 Minuten Rückstand nach dem Schwimmen bereits beim Radfahren sich den 1. Platz eroberte, geschah dieser Wechsel bei den Männern erst während des Marathons.
Das Interview mit Lange (4min) geschah wohl zu unruhigerem/unpassenderem Zeitpunkt. Jedenfalls geht es etwas ruppiger daher. In den Kommentaren wird darüber (m.E. unverhältnismäßig, insbesondere nur anhand solch eines Interviews) großer Unmut geäußert.
Jedenfalls beeindruckende Leistungen von diesen Triathleten!