Sicherlich könnte man einen eigenen Post dazu verfassen, dass Tommy Robinson von facebook und instagram gebannt wurde oder das dazu im Zusammenhang stehende #panodrama-Video. Es gab dazu Unterstützung. Und selbst thoughty2 hat ein Video (How The News LIES To You) mit Jordan Peterson im Vorschaubild erstellt bei dem er Sargon of Akkads Kommentar pinnt.
Kürzliche Kritik am System der YouTube guidelines gab es kürzlich ebenso wieder.
Aber das nur am Rande bemerkt, denn es geht um etwas viel weitreichenderes.
Denn YouTube ist abgesehen von der Adpocalypse relativ (Betonung auf relativ^^) verträglich mit seinen Nutzern umgegangen, jedenfalls im Vergleich zu facebook und twitter.
Vor einigen Tagen kam das Thema (s. sonst #elsagate) Pädophilie auf YouTube wieder auf. Also a) normale Videos mit Kindern, b) Videos spezifisch auf Pädophile zugeschnitten und jedenfalls bei beidem Pädophile, die Zeitstempel zu spezifischen Photos/Ausschnitten/Momenten hinterlassen +dann noch weitere Kommentare schreiben (und diese Kommentare dann vom Kanalbetreiber nicht gelöscht werden).
Youtube hat dann das 1. Mal überreagiert und lt. eigenen Angaben über 400 Accounts stante pede gelöscht. Problem: Es waren Videos darunter, die einfach nur cp im Titel hatten und in denen Leute unschuldig z.B. nur über etwas Pokemon-spezifisches sprachen (cp= cheese pizza, äh child porn).
Die 2. Überreaktion ist allerdings viel heftiger:
YouTube hat gesamte Kommentarbereiche von nicht nur einzelnen Videos, sondern kompletten Kanälen gelöscht und geschlossen.
Wer Englisch versteht, der kann es bei diesem Kanal sehen und erklärt bekommen:
Es geht hierbei wohlgemerkt um Kanäle, die nur irgendwann mal ihre (oder andere) Kinder in ihren Videos zu sehen hatten, das in völlig nicht-sexualisierter Weise und die überwiegend familienfreundliche Inhalte produzieren, jedenfalls nicht #nfsw oder Pädophilen-zuträglich.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass YouTube es dabei belässt. Es besteht jedoch erstmal weiterhin.
Nun zu dissenter.
gab.ai bzw. https://gab.com hat eine neue Erweiterung für Browser herausgebracht:
https://dissenter.com/
Damit lässt sich auf Webseiten kommentieren.
Kommentare schreiben unter Webseiten auf denen es keine Kommentarfunktion gibt oder wo die Kommentare moderiert werden oder geschlossen wurden. Egal. Mit dissenter schreibst du einen Kommentar und wenn Jemand mit dissenter-Account diese Webseite aufruft, kann er die Kommentare sehen.
hat dazu ein Video gemacht, das das Ganze bespricht. YouTube-Version (Englisch).
Wobei das 4 Minuten-Tutorial von computingforever das kürzere Erklärungs-Video ist:
Mein erster Gedanke war natürlich: Woaa.
Mein 2. Gedanke war a) ausprobieren, b) nach Kritik/Mängeln/Fehlern zu suchen. SPAM kam mir als Erstes in den Sinn. Nachdem ich mir das angesehen habe, denke ich nicht mehr, dass das ein riesiges Problem wird.
Dass die Leute einen gab und dissenter Account erstellen müssen, ist natürlich ein kleines Hindernis. Da ich schon einen gab Account hatte, musste ich nur das Passwort raussuchen und dann ging es ganz einfach.
Man kann Leute blocken, insofern sehe ich keine riesige Gefahr, dass man nur nervige ZOG-Kommentare oder Ähnliches zu sehen bekommt.
Der für mich erste offensichtliche Mangel ist ein anderer:
Es werden nur so und so viele Kommentare unter top/kontrovers/neueste angezeigt. Es gibt also kein nachladen bis zum letzten geschriebenen wie bei YouTube oder twitter.
Diese Einschränkung gegeben, denke ich jedoch, dass gab hier diesmal tatsächlich ein Paukenschlag gelungen sein könnte.
Definitiv wert dissenter auszuprobieren!
mielia