Seitdem ich den Artikel über Bewusstseinsveränderung geschrieben habe, habe ich ab und an darüber nachgedacht, ob ich dazu nicht etwas nachlegen will. Da sind zwei potenzielle Titel/Geschichten vorhanden, aber es bräuchte relativ viel Zeit und Aufwand um sie hervorzubringen (liegt vor allem am historischen und dem Wiederauftreiben von Abhandlungen). Die eine ginge zudem um ein hauptsächlich semantisches und bedrückendes Thema.
Ein drittes, einfaches hat sich zwischenzeitlich eingefunden, passend zum Video und Vortrag, aber das ein andern Mal.
Nun stolperte ich über und erinnerte mich zurück an die Arbeit von Jemand anderem: Owen Benjamin. Da dachte ich mir: Das geht schnell, passt, mach ich mal.
Owen Benjamin ist ein konservativer, tendenziell libertärer Komiker in den Staaten. Er war in Dave Rubins Show, also könnte man behaupten, er bewege sich im Dunstkreis des "intellectual dark web".
Er macht ziemlich lange Videos/Sendungen zusätzlich zu seinen Live-Auftritten und baut mit seinen Fans seine eigene kreative, humoristische Gemeinschaft (bears - Bären). Um diese, oder seine Webseite hugepianist soll es hier nicht gehen. Ich kenne die auch kaum. Sondern ein paar kurze Videos, die mich auf ihn aufmerksam gemacht haben.
Ich sehe Owen als einen Meister darin implizites zu explizieren.
Also was (einigen heutigen) Kommunikationen innewohnt und uns in der Regel nicht bewusst ist, hervorzubringen und zu erläutern und damit bewusst zu machen.
Hier spricht er über Scott Adams (ich glaube Aussagen in dessen #walkaway Video; weiß es aber nicht genau), dem Zeichner des Comics Dilbert.
Es geht um Dialoge, die sich um Aussagen drehen wie "If you are not racist, just say you are not racist." (Wenn du kein Rassist bist, sag einfach, dass du kein Rassist bist.)
Er bringt einige Analogien und in den Kommentaren findet sich beispielsweise diese hier: "If you don't beat your wife, just say you don't beat [your] wife." (Wenn du nicht deine Frau schlägst, sag einfach, dass du nicht deine Frau schlägst.)
Letzteres sollte einen schon kurz zum innehalten bringen und zumindest eine Idee davon bekommen lassen, wie absurd das Ganze ist.
Das Video oben ist recht lang (18 min) und trifft zwar schon ins Mark, aber es haut nicht ganz so um; ist nicht ganz so prägnant.
Daher würde ich am ehesten noch hier dieses kürzere (8 min) (was mich zu ihm gebracht hat) empfehlen:
Und eins zum Lachen (4 min): It's Time: To give our guns to Hitler
Einen schönen Abend und vielleicht habe ich ja Interesse für eins der Videos - insbesondere das letzte hoffe ich :D - geweckt.
Mielia