Wenn man schläft und träumt, gibt es eine Schutzfunktion, die verhindert, das wir die im Traum ausgeführten Bewegungen und Handlungen, nicht auch in Wirklichkeit ausführen. Z.b., wenn wir träumen das wir spazierengehen, dann greift die Schutzfunktion des Körpers und verhindert diese Bewegung in echt. Das heisst der Körper wird während unserer Traumphase in einer Starre und Bewegungslosigkeit versetzt. Also eine reine Schutzfunktion.
Von einer Schlafparalyse spricht man dann, wenn man schneller geistig wach wird als der Körper folgen kann. Wodurch die Schutzfunktion, die Starre und Unbeweglichkeit des Körpers noch nicht aufgehoben ist.
In dieser Phase, die man auch als eine Art Zwischenstufe zwischen Träumen und Wachen bezeichnet, können sich alle Arten von Halluzinationen manifestieren.
Diese werden überwiegend unbewusst vom Unterbewusstsein erzeugt. Da die Bewegungslosigkeit des Körpers beim geistigen Erwachen oftmals Furcht und Panik auslöst, sind oft auch die Erscheinungen und Erlebnisse entsprechend. Wobei man auch noch bedenken muss, das man zwischenzeitlich dabei auch immer wieder mal in den Traumzustand entgleiten kann, und wieder zurück in den Zwischenzustand.
So entstehen oft die schlimmsten Alpträume die man sich vorstellen kann, weil sie sich mit dem geistigen Wachzustand auch überlagern. Daraus können Träume wie als wenn man in der Hölle landet, oder von fremden Wesen attackiert oder sogar seziert werden, wie bei Alien Erscheinungen , entstehen. Ebenso können natürlich auch positive Erlebnisse erfahren werden, wobei diese eher seltener sind. Dies hängt grundlegend von dem Umstand ab, ob wir uns fürchten oder nicht.
In den Zustand der Schlafparalyse kann man auch durch intensives meditieren gelangen. Da die Meditation auf Harmonie und Wohlempfinden aufgebaut ist, können dann in der Schlafparalyse dann auch positive Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt werden.
Bei der Schlafparalyse gibt es aber auch noch eine Besonderheit, die nicht nur interessant, sondern für Betroffene sehr wichtig ist.
Nämlich die Tatsache das das Ich den leiblichen Körper in der Schlafparalyse verlassen kann, wodurch es dann zu ausserkörperlichen Erfahrungen kommt, auch OOBE genannt.
Oft berichtet von Scheintot Erfahrungen, die sich dann ausserhalb ihres Körpers befanden und z.b. imKrankenhaus über ihrem leiblichen Körper schwebten und alles was dann passierte beobachten und später beschreiben konnten.
Es ist nicht wirklich sicher, ob man diese Erfahrung als Beweis für ein Leben nach dem Tode ansehen kann, da die Betroffenen nicht wirklich tot waren, nur sehr nahe dran.
Anderseits könnte dies aber durchaus ein Indiz, ein Beweis für ein Leben nach dem Tode sein.
Letztendlich bleibt es wie bisher eine Sache des Glaubens. Aber es ist schon ein gewaltiger Fortschritt, das diese Erlebnisse nicht mehr rein als Illusionen und Halluzinationen abgetan werden, sondern ernsthafter betrachtet werden.