Bild: Banksy
Dänemark schafft die Rundfunkgebühren ab!
Ich habe schon einen Freudensprung gemacht. Endlich mal ein vernünftiges Land.
Nachdem die Schweizer ein riesen Bamborium um ihre Rundfunk-Abstimmung verantaltet und sich damit über 70% als Staats-gläubige Sklaven geoutet haben.
Und dann bleibt mir gleich wieder der erste Satz im Hals stecken.
Dänemark schafft die Rundfunkgebühren ab und finanziert die öffentlich-rechtlichen Sender künftig über Steuern.
Aha. Wer gerne auf Wording herumreitet, für den gibt es zwischen einer "Rundfünk-Gebühr" und einer "Rundfunk-Steuer" ein großen Unterschied. Wer sich aber mehr für die Bedeutung hinter den Begriffen interessiert, als für die Begriffe selbst, für den ist beides einfach das Gleiche.
Dass es sich dabei nur um einen Linke-Tasche-Rechte-Tasche-Trick handelt, stellt sogar Tagesschau.de fest:
Für die Finanzierung des Rundfunks soll allerdings keine neue Steuer eingeführt, sondern der persönliche Steuerfreibetrag gesenkt werden. Konkret heißt das: die Rundfunkgebühr wird gestrichen - die Steuern praktisch erhöht. "Auch künftig wird der Dänische Rundfunk drei Milliarden Kronen - umgerechnet 400 Millionen Euro - pro Jahr erhalten, um qualitativ hochwertige Nachrichten zu produzieren sowie Kultur- und Geschichtssendungen.
Zumindest darf man den dänischen ÖR nun auch offiziell "Staats-Fernsehen" nennen.