Mein erster Tag in Brisbane Downtown:
Nun bin ich also in Brisbane angekommen. Glücklich, einen Tag später als geplant und hundemüde. Ich hatte seit ca. 40 Stunden nicht richtig geschlafen. Hier schrieb es Sonntag den 16. Juli, es war 7 Uhr morgens und jeder wachte gerade auf. Ich wollte eigentlich nur schlafen, denn am nächsten Morgen war mein erster Tag in der Sprachschule. Aufgrund meiner Verspätung hatte ich also nur einen Tag zwischen Ankunft in Brisbane und dem Beginn meines Barista Kurses.
Wie unschwer zu erahnen, machte ich erste Erfahrungen, wie sich ein extremer Jetlag anfühlt. Doch anstatt schlafen zu gehen, empfahl mir das Personal an der Rezeption, meiner Studentenunterkunft, so lange wie möglich wach zu bleiben. Wenn ich gegen 6-7 Uhr abends schlafen gehen würde, dann würde ich den Jetlag nach 2-3 Tagen komplett überstanden haben.
Nun bin ich also in Brisbane angekommen. Glücklich, einen Tag später als geplant und hundemüde. Ich hatte seit ca. 40 Stunden nicht richtig geschlafen. Hier schrieb es Sonntag den 16. Juli, es war 7 Uhr morgens und jeder wachte gerade auf. Ich wollte eigentlich nur schlafen, denn am nächsten Morgen war mein erster Tag in der Sprachschule. Aufgrund meiner Verspätung hatte ich also nur einen Tag zwischen Ankunft in Brisbane und dem Beginn meines Barista Kurses.
Wie unschwer zu erahnen, machte ich erste Erfahrungen, wie sich ein extremer Jetlag anfühlt. Doch anstatt schlafen zu gehen, empfahl mir das Personal an der Rezeption, meiner Studentenunterkunft, so lange wie möglich wach zu bleiben. Wenn ich gegen 6-7 Uhr abends schlafen gehen würde, dann würde ich den Jetlag nach 2-3 Tagen komplett überstanden haben.
Jetzt, im Nachhinein, bin ich richtig dankbar für diesen Tipp und würde jedem, der einen Jetlag nach langen Reisen hat, empfehlen bis zur Dunkelheit der Destination, in der man sich befindet zu warten und dann schlafen zu gehen. Man gewöhnt sich dadurch unglaublich schnell an die neue Zeitzone.
Naja... nachdem ich festgestellt hatte, dass mein Zimmerkollege noch im Tiefschlaf war, beschloss ich mich einmal in der Gegend umzusehen. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich mich verirrt und wusste nichtmehr wo ich war...
Gott sei Dank verfügt ganz Brisbane über freies, öffentliches WIFI. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich natürlich noch keine australische SIM-Karte. Somit fand ich nach einiger Zeit, mehr als glücklich, zurück zu meiner Unterkunft.
Inzwischen war mein Zimmerkollege aufgewacht und wir kamen ins Gespräch. Er kam aus Kolumbien, sprach einigermaßen gutes English und ging ebenfalls auf die gleiche Sprachschule, die ich auch besuchen würde. Er war bereits seit 3 Monaten in Brisbane und an der Sprachschule. Er schlug vor, mir die Stadt zu zeigen und erstmal was essen zu gehen.
Gesagt, getan. Er brachte mich zu einem Steakhaus direkt am Brisbane River. Zu meinem erstaunen, war das Steak extrem preiswert. 10 Dollar für ein 300g Rumpfsteak und eine gute Portion Pommes. Da kann man wirklich nichts sagen. Vor allem, da ich mich auf deutlich höhere Preise eingestellt hatte.
Neben meinem Zimmerkollegen, namens Juan, waren noch einige seiner Freunde dort. Brian aus Taiwan und Lorenzo aus Italien, wie sich während des Tischgesprächs herausstellte. Diese 3 Personen jedenfalls wurden mit der Zeit hier in Brisbane sehr gute Freunde von mir. Wir verbrachten viel Zeit miteinander. Außerdem wohnte Brian in der gleichen Unterkunft wie ich. Inzwischen sind Lorenzo und Juan aber auf einer Farm weiter im Süden Australiens und Brian zurück in Taiwan.
Am Nachmittag beschlossen wir eine Bootstour über den Brisbane River zu machen. Noch keiner der 3 hatte das bisher gemacht und sie hatten dies für dieses Wochenende geplant. Außerdem zeigten sie mir die andere Seite des Flusses, SouthBank (siehe die Bilder in meinem ersten Beitrag). Die Fahrt mit der Fähre war kostenlos. Perfekt! Ich bekam nochmal einen überwältigenden Eindruck von Brisbane. Man könnte die Skyline Brisbanes fast als kleinere Version von Manhattan vergleichen.
Abgesehen von der Fassade der Stadt, findet man auch in Brisbane City Menschen aus jeder erdenklichen Nation. An einigen Stellen hat das Gefühl, man läuft durch eine asiatische Großstadt. Es gibt Unmengen an japanischen, koreanischen und chinesischen Restaurants und Streetfood Geschäften.
Außerdem stößt man auf sehr viele Asiaten in der ganzen Stadt. Zuerst war das ungewohnt und komplett anders, als ich es aus meiner kleinen Stadt im Norden Deutschlands gewohnt bin. Nach kurzer Zeit jedoch gewöhnte ich mich daran und lernte besonders die scharfe, koreanische Küche lieben. Weiterhin stellte ich fest, dass mich die kulturellen Unterschiede zu Deutschland extrem interessieren. Ich liebe es neue Menschen, aus anderen Nationen, kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch über Kultur, Politik, Studium und co. zu kommen.
Sooo, ich denke dieser kleine Exkurs, weg von meinem ersten Tag hier, war lang genug...
Wo war ich noch gleich ???
Ach ja...
Nach der Bootstour, beschlossen wir in den Gemeinschaftsraum unserer Unterkunft zu gehen. Dort gab es einen großen Fernseher und eine Playstation zum FIFA zocken, mehrere Tischkicker, eine Tischtennisplatte sowie einen Billard Tisch. Wie ich schnell feststellte, trafen sich dort jeden Abend ein paar Leute aus der Unterkunft um gemeinsam ein paar Bier zu trinken, zu relaxen und um Spaß zu haben.
Meine Unterkunft war einzigartig! Neben diesem Gemeinschaftsraum im 1. Stock, hat auch jedes Stockwerk seinen eigenen „Study Room“ oder „Relax Room“. Außerdem gibt es im Erdgeschoss einen weiteren riesigen Gemeinschaftsraum mit Küche, jeder Menge Sofas und Sitzmöglichkeiten, weiteren Fernsehern und Spielekonsolen sowie einer BBQ Area. Diesen Raum kann man übrigens auch für Privatpartys kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, vorausgesetzt, man meldet dies rechtzeitig an. Das Highlight war außerdem der Kino Raum.
Ja richtig! Diese Studentenunterkunft hat einen eigenen Kinoraum für alle Gäste. Und dies nicht zu klein! Ich tippe, dass dort in etwa 50 Personen gemütlich einen Film anschauen können.
Zwei Tage zuvor, hätte ich mir eine solche Unterkunft, solch freundliche Menschen um mich herum und eine so moderne Stadt nie erträumen können. Es konnte kaum noch besser werden...
Mit diesem positiven Eindruck über mein „neues Leben“ (jedenfalls für 2 Monate) ging ich dann schließlich auch schlafen. Mittlerweile war es fast 20 Uhr. Am nächsten Morgen musste ich um 7 Uhr aufstehen, um zur rund 500m entfernten Sprachschule zu gehen und meinen ersten Tag dort zu erleben.
Ich bin jetzt fast am Ende meines zweiten Artikels hier auf Steemit angelangt. Doch bevor ich den Artikel endgültig beende, möchte ich dir noch 3 Tipps bzw. 3 meiner Erkenntnisse weitergebe, damit du, falls du eine Sprachreise machen möchtest oder auch nur in ein Fremdes Land reisen willst, einen guten Start hast.
3 Tipps für deine Sprachreise oder einen Auslandsaufenthalt
Tipp#1:
Auch wenn du nach stundenlangem Fliegen, wechseln der Zeitzonen und völliger Übermüdung einfach nur schlafen willst, ist es das Beste, bis zum Abend zu warten. Damit verringerst du die Dauer deines Jetags extremst.
Tipp#2:
Sei offen, sprich mit jedem und such dir Leute, denen du vertrauen kannst. Es gibt keinen Grund schüchtern zu sein, denn seinen wir mal ehrlich, dich kennt hier keiner und du wirst höchstwahrscheinlich kaum jemanden nach der Reise je wieder begegnen. Solltest du mit einem Freund reisen, versucht trotzdem Kontakt zu Leuten aus anderen Nationen zu finden und mit ihnen Englisch zu sprechen. Es macht extrem Spaß und hilft dir ungemein weiter.
Tipp#3:
Plane nicht zu viel vor deiner Reise. Informiere dich über die Kultur, die Lebensart und eventuelle Unterschiede zu deinem Heimatland. Beispielsweise kann man in Australien Alkohol nur in sog. Bottleshops und nicht im Supermarkt kaufen.
Außerdem solltest du nicht allem trauen, was du über das Land ließt. Sprich mit einheimischen oder Menschen, die schon länger an diesem Ort sind. Zum Beispiel verbindet jeder Deutsche mit Australien zuerst giftige Schlangen, Krokodile und Haie an den Stränden. In Realität sieht das jedoch ganz unterschiedlich aus. In Brisbane City gibt es weder Schlangen, noch Krokodile. Warum das so ist, werde ich in einem anderen Beitrag , zu späterem Zeitpunkt genauer erklären.
Das waren nun also auch meine 3 Tipps für dich. Ich hoffe dir hat mein Beitrag gefallen und ich würde mich freuen, dich in meinem nächsten Beitrag erneut als Leser begrüßen dürfen.
Falls du meinen ersten Beitrag noch nicht gelesen hast, klicke einfach auf das Bild unterhalb zu meinem vorherigen Beitrag.
Danke übrigens an , die Idee mit den Bildverlinkungen unterhalb deiner Artikel ist genial. ich werde das jetzt auch nutzen 😀.