Eine also, solange man sein Demonstrationsrecht wahrnehmen möchte, nicht zu verhindernde Teilnahme von Neonazis machte die Demonstrationen in Chemnitz zu „Nazidemos“.
Falsch. Es ist richtig, dass man nicht verhindern kann, dass diese zur Demonstration kommen. Es ist falsch, dass die Versammlungsleiter in Chemnitz nichts dagegen hätten machen können.
Angesichts der Tatsache, dass es zu gewaltsamen Ausschreitungen kam (sowieso verboten), gab es auch die Hitlergrüße, die diese Demonstrationen zu "Nazidemos", wie du sie nennst, gemacht haben. Die Versammlungsleiter hätten diese Personen auffordern können, die Veranstaltung zu verlassen und mit Ordnern diese zum Rande der Demo zu begleiten. Wenn dies ohne Zwang nicht möglich ist, ist die Polizei einzuschalten, welche dies dann durchsetzt.
Interessanterweise war das weder von Teilnehmern der Demo, noch von den Versammlungsleitern (zumindest größtenteils nicht) gewünscht.
Und wenn du eine Demo veranstaltest, wo Neonazis auftauchen, dann würde ich mir überlegen, woher deren Zustimmung zu deinem Demonstrationsthema kommt.
Auf der anderen Seite verbünden sich SPD, Grüne und FDP offen mit einem ganzen Sammelsurium von Verfassungsfeinden und vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien, um geplant mit ihnen zu demonstrieren.
Das ist in der Tat kritikwürdig. Ich würde mal den entsprechenden Parteien eine sachliche Mail schicken und fragen, warum sie dies gemacht haben bzw. dem Bündnis #NoPAG, warum man solche Organisationen überhaupt hat teilhaben lassen.
RE: Gute Verfassungsfeinde, schlechte Verfassungsfeinde