- den einen "freien Markt" nach neoklassischer Theorie gibt es in diesem Sinne nicht, sondern es sind genauer viele Märkte (auch nicht immer beherrschen Angebot und Nachfrage die Märkte, was die oft besagten regulierenden "Selbstheilungskräfte" obsolet machen)
- wer mehr importiert als exportiert verliert Arbeitsplätze - deswegen exportiert Deutschland aufgrund seiner Exportüberschüsse seine Arbeitslosikeit, kann man im Umkehrschluss sagen
- der Euro war nicht zu schwach für die D-Mark, Deutschland hat durch Lohnmoderation das vereinbarte Inflationsziel von 1,9% massiv unterlaufen und damit seine Wettbewerbsfähigkeit unfährerweise innerhalb der EU erhöht
- der fehlerhafte Prozess kann durchbrochen werden wenn Deutschland seine Löhne deutlich erhöht (5% jedes Jahr, 20 Jahre lang z.B. - als Anhaltspunkt)
- Das Inflation von der Geldmenge abhängt ist ein verbreiteter Irrglaube. Das nennt sich Monetarismus und ist allgemein überholt. "Er knüpft an die langfristige Betrachtung der neoklassischen Vorstellung eines grundsätzlich stabilen Wirtschaftsablaufs an." Die Preise kommen nicht von der Geldmenge sondern sie kommen von den Löhnen, bzw. von den Löhnen im Verhältnis zur Produktivität, den Lohnstückkosten.
- um auf die USA zurück zukommen: es gibt die jetzige Lösung per tarifären Handelshemmnis (Handelskrieg) oder sie könnten den Dollar abwerten was aber für Europa noch problematischer wäre. Wenn Länder wie Deutschland sich nicht ändern wollen bleibt nur der Zwang
Für Interessierte sehr zu empfehlen, und eigentlich sollten die meisten doch daran interessiert sein das die Löhne in Deutschland steigen.
Hr. Prof. Flassbeck kann dies für jeden verständlich erklären:
RE: Trump wurde jetzt zu sein größter feind