"Brauchen wir in der heutigen Zeit überhaupt noch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk?"
Das die Frage wo wir uns alle stellen sollten.
Über 4,5 Millionen Einwohner verweigern mittlerweile die Entrichtung der Gebühren. Dazu lassen sich viele gute Gründe nennen. Der verwertbare Informationsgehalt und der eher schlecht als rechte Unterhaltungswert sinken stetig. Die Kosten für die Bereitstellung des Programs aber steigen. In Zeiten wo die Informationsmenge im Zuge der Digitalisierung ansteigt und breit gefächert auf verschiedensten Medien abrufbar ist, drängt sich die Frage auf ob es sich für die Bürger noch lohnt Unsummen für das Angebot von ARD, ZDF&Co aufzuwenden. Erwähnt sei noch das die öffentlich-rechtlichen Sender Überschüsse in Milliardenhöhe erzielen. Doch die Beiträge werden nicht gesenkt.
Es macht einen wütend zu erfahren das z.B. ein Nachrichten Sprecher wie Hr. Kleber Aufwendungen von bis zu 600.000.-€ (in Worten: sechshundert-tausend) jährlich erhalten. Das hat mit solidarisch rein gar nichts zu tun, wie aber immer angepriesen wird wenn es um die GEZ geht.
Genauso zum kotzen und unsolidarisch ist, wenn man liest, das laut KEF-Bericht die ARD-Angestellten durchschnittlich eine Gesamtvergütung von über stolzen 9.000 € im Monat bekommen. Dank der üppig sprudelnden Beitragsmilliarden die zu großen Teilen Zwangseingetrieben werden gehören die circa 20.000 ARD-Mitarbeiter zu den absoluten Spitzenverdienern in Deutschland. Chapeau!
Abschließend möchte ich noch auf das Programm hinweisen. Als Sportliebhaber hat man gleich mal die Arschkarte gezogen, Olympia oder Champions League wurden gestrichen. Der Interessierte darf dann an Sky&Co bezahlen wenn er in den Genuss kommen möchte. Wer sich wirtschaftlich oder politisch ausführlich Informieren möchte wird entweder mit zerhackten Schnipsel wie der Tagesschau oder mit Unterhaltungs-Talkrunden abgespeist. Sendungen ala Maischberger oder Maybrit Illner bieten lediglich den Teilnehmern eine Selbstdarstellungsplattform. Man kann kaum erwarten das bei 1 Stunde Sendung und 5 Teilnehmern irgend ein Thema zu einem Mehrwert an Wissen führt, weil es auch unmöglich ist in den 5-8 Minuten Redezeit die jeder zur Verfügung hat einen komplexeren Sachverhalt nur ansatzweise zu erläutern. Das mag auch der Grund sein warum ich selbst jedes mal deprimiert aus solchen Sendungen gegangen bin, obwohl mich das Thema interessiert hätte.
An dieser Stelle schließe ich nun ab. Man könnte noch Seitenweise Kritik an den öffentlich-rechtlichen üben aber ich möchte den Post nicht unnötig aufblähen. Weitere Infos finden sich im Netz und sogar Bücher wurden über die verdammte GEZ und ihre Machenschaften geschrieben.
Wie seht Ihr das ?
Ich freue mich über Kritik und ich freue mich noch viel mehr über Zustimmung.
Trotz allem Zorn was ich mir von der Seele geschrieben habe wünsche ich trotzdem den Lesern hier noch einen schönen Tag.