So wie ich die Reaktionen aus Weidels Büro lese, waren die Treffen nicht mit dem Ziel einer "Gesprächsbereitschaft mit Gegnern", sondern sie hat offen Bannon für seine Kompetenz gelobt. Dazu wurde z.B. in der FAZ (nach dpa) zitiert:
Aus Weidels Büro hieß es, für sie seien besonders Bannons Erfahrungen mit politischer Kommunikation und alternativen Medien interessant gewesen.
Wie der Cambridge Analytica Skandal, seine und Jared Kushners Empfehlung für den US-Wahlkampf und seine Arbeit bei Breitbart News zeigt, ist Steve Bannon ein Manipulator, der sehr gezielt Ängste und Sorgen schürt und so Wähler manipuliert. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Bis jetzt bekannt wurden: Verschwörungstheorien, gezielte Falschmeldungen und Erpressung mit gestellten Fallen. Interessant ist allerdings auch, dass Bannon in den USA sehr stark an Einfluss verloren hat, da er sich speziell mit dem sehr umstrittenen Kandidaten Moore verzockt hat und daraufhin auch von Breitbart News zurücktreten musste.
Weidel bringt die AfD sehr wahrscheinlich in Erklärungsnot, sobald die Anklagen in US und UK Konsequenzen nach sich ziehen. Man kann natürlich auch die Augen verschließen und die Sache einfach vergessen, aber ich hoffe doch sehr, dass wiederholte Treffen mit solch manipulativen und undemokratischen Personen wie Bannon nicht zum politischen Alltag gehören werden.
Das hat auch nichts mit einem Dienst am deutschen Volk zu tun, das ist Machtgier. Wenn man Millionen von Social Media Teilnehmer analysiert und ihnen attraktive Falschnachrichten und Slogans unterjubelt als auch mit illegalen Mitteln politische Gegner ausschaltet, hat das Volk zumindest nichts positives davon.
RE: Wie stehe ich zur AfD und zur Verfassungsgebenen Versammlung