Der Name der Insel Santorin hat viele mögliche Ursprünge, einer kommt aus dem 12. Jahrhundert. Damals nannten die Venezianer die Insel Santa Irini nach der Heiligen Irene. Später wurde daraus Santorini, oder zu Deutsch Santorin.
Landwirtschaft ist auf Santorin weit verbreitet. Angebaut werden vor allem Fava, Auberginen, Tomaten und Wein.
Obwohl Santorin ein Urlaubsparadies zu sein scheint, gibt es natürlich auch negative Ereignisse und Probleme, wie zum Beispiel folgende:
- Im Jahr 1956 führte ein Seebeben der Stärke 7,4 und 18 Nachbeben mit über 4,1 auf der Richterskala für große Zerstörungen. Vor allem Thira, Ia und Fira waren betroffen.
- Da immer mehr Mietautos und Motorräder auf der Insel verliehen werden, steigen Abgasbelastung, Schrott und Lärm.
- 2007 kenterte das griechische Kreuzfahrtschiff Sea Diamond vor Santorin. Öl trat aus dem Wrack aus und eine hohe Schwermetallbelastung wurde nachgewiesen. Dennoch wurde das Schiff nicht geborgen und 2008 von der EU-Kommission zu Müll erklärt. 2009 wurde zumindest das Öl aus dem Wrack abgepumpt. Die Überreste liegen noch immer am Meeresboden.
- Die Müllentsorgung stellt sich als problematisches Anliegen heraus. Alte Bimssteinbrüche werden nach und nach zu Müllhalden was Flora und Fauna negativ beeinflusst.
- Das Landschaftsbild wird oft durch Bauprojekte zerstört und wieder einmal müssen Pflanzen und Tiere dran glauben.