Man will ja eh immer das, was man nicht hat… Beispiele dafür gibt’s genug, aber wann ist man denn zufrieden? Wenn man alles hat, was man nicht hat? Oder reicht auch Weniges?
Wie dem auch sein…
Den Sonntag habe ich auf dem Balkon verbracht und erfreute mich an dem, was ich so habe. Einerseits die Ruhe des Sonntags und das Grün um mich herum. Und andererseits die Zeit, die ich in sinnvolle und wenig sinnvolle Dinge stecken konnte, wie zB. Texte verfassen für eine neue Webseite, ein bisschen Arbeit, ein wenig Weiterbildung und kolossalen Nonsense eines Imageboards.
Den Sport schob ich vor mir her und konnte mich nur zu einem längeren Spaziergang motivieren. Schließlich war ich gestern ganze fünf Kilometer laufen bei etwa 12km/h – Der Trainingseffekt setzt endlich ein.
Na jedenfalls schaffe ich es immer wieder, den Moment zu genießen. Für eben diesem einen Moment habe ich alles, was ich brauche, um zufrieden zu sein. In einem nächsten Moment kann all die Zufriedenheit bereits verflogen sein, denn wann ist man schon zufrieden? Also, meine Strategie lautet: Zufriedenheitsmomente sammeln! Jetzt brauche ich nur noch einen Korb, in den sie alle reinkommen! Na dann mal prost.