Von Hamburg nach Bielefeld und zurück
Mein Navi zeigt mir eine Strecke von etwa 260 Kilometern, also locker unter 3 Stunden zu schaffen. Wären da nicht zwei Baustellen. Zwei Baustellen, die sich endlos ziehen und den Verkehr auf eine Spur drängen. Das resultiert in einem lockeren Stop-and-Go, der zum Träumen einlädt und mir auf der ersten Baustelle ca. 40 Minuten stiehlt.
Einige Kilometer weiter werde ich mittels Warnblinkanlage wieder zum Bremsen genötigt. Die zweite endlose Baustelle kündigt sich an. Nachdem sich der Verkehr brav in eine Kolonne sortiert, geht’s wieder mit lockeren 20 km/h durch die Baustelle, die zwar formschön und regelkonform abgesichert ist, jedoch keinerlei Baumaßnahmen vorzuweisen hat. Warum sollte man denn auch an einer Baustelle, die die Verkehrsteilnehmer nochmals um 40 Minuten ausbremst auch schnell und zügig vorankommen sollen? Innerlich schüttele ich den Kopf.
Endlich am Ziel angelangt, verrät mir meine Uhr, dass ich 4,5 Stunden unterwegs war. Welch eine Zeitverschwendung auf der großen Autobahn. An meinem Zielort ist es schön – Natur pur, kein Stress.
Solche Ausblicke lassen den Baustellenstress vergessen
Für den Rückweg nehme ich mir vor, am späten Abend zu starten und so die Baustellen zumindest ohne Stau zu passieren. Das gelingt auch! Aber hey, schau mal, da ist eine „NACHTBAUSTELLE“ auf der Strecke, extra für mich. Super! Fast eine Stunde fädelt der Verkehr sich bis zur Baustelle ein. Die Baustelle selbst ist nach 10 Minuten durchfahren.