Da erklären einem die Lehrer jahrelang, dass die Abiturprüfungen wirklich schwer seien und dass man sich Wochenlang darauf vorbereiten müsste. Selbst dann, sei ein passables Ergebnis nicht sicher. Als Schüler macht man sich also Tagelang vor der Prüfung Gedanken um die Prüfung, ob man denn alles kann und weiß, welche Aufgaben wohl drankommen werden und ob man nicht doch noch etwas zu lernen vergessen hat.
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Dann sitzt man in der Mathe-Prüfung (alternativ auch in anderen) und sieht sich die Aufgaben an. Beim hilfsmittelfreien Teil kann es schon sein, dass man die eine oder andere Aufgabe nicht auf Anhieb lösen kann, aber mit ein bisschen überlegen und vielleicht auch ein paar schnellen "Rechenversuchen" klappt das schon.
Na gut, eine Aufgabe habe ich auch nicht gelöst. Die Funktion war f(x)= sin(x)-2 und man sollte nachweisen, dass die Tangente an der Stelle x (weiß gerade nicht, ob eine bestimme Stelle vorgegeben war), mit den beiden Achsen ein gleichschenkliges Dreieck einschließt, Betonung liegt auf gleichschenklig. Schätze, man hätte die Winkel ausrechen sollen oder so, ist jetzt auch egal.
Der restliche Teil war auch nicht wirklich schwer. Man muss ja nicht viel selber rechnen,wenn man so etwas verwenden darf:
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Für's Deutschabitur muss man sowieso nichts wissen, einen Text schreiben, für den man sieben Materialien vorgegeben hat, sollte selbst ein Vollidiot hinkriegen. Alternativ natürlich ein Gedicht analysieren, wer so etwas freiwillig machen möchte.
Dann muss man noch in einer Fremdsprache die Prüfung schreiben (bzw. für manche eher in einer weiteren :)). Da man heutzutage Englisch nicht nur in der Schule lernt, sondern eher im Alltag nebenbei, sollte das wohl auch kein Problem sein.
Wer also nebenbei das Abitur nachholen möchte, sollte das einfach mal tun. Scheint machbar.