Erstmal, Respekt!
Weder das eine noch das andere. Ich bin und bleibe katholischer Christ, denn ich finde keinen Wiederspruch darin. Ich nehme allerdings die Bibel auch nicht wörtlich, sondern verstehe sie sinnbildlich. Daher verstehe ich z.B. die Geschichte vom Garten Eden so, dass es die Aufgabe des Menschen wäre, sich um die Schöpfung zu kümmern.
Auf die Welt gekommen spielt darauf an, dass der Mensch eine Seele besitzt. Du kannst es auch anders nennen. Fakt ist nur das ich etwas an mir habe, in mir trage, wie auch immer, das nicht aus der Natur stammt.
Ich weiß nicht in wie weit du mit Akt und Potenz vertraut bist, und ob dir das jetzt etwas sagt, aber gesetzt den Fall die Natur besitzt die Potenz ein Bewusstsein hervor zu bringen, so ist nicht einzusehen warum einzig der Mensch(nicht die Menschheit!), den Akt der Bewusstseinsschöpfung vollbracht hat. Schon gar nicht wenn die Geschichte von den Menschenaffen stimmt. Denn es lässt sich keine Situation erdenken in welcher das missing Link, in einer besonderen Situation sich in Menschen und Menschenaffen geteilt hat. Warum nur sie? Warum nicht die anderen? Erklärungsnot?
Und wegen dem Zeitreisenden. Für mich hört sich das ein bisschen wie eine Mischung aus "Wir" und "Schöne neue Welt" an.
Aber super Aufsatz, sowas liest man immer wieder gerne, regt zum denken an!
RE: Zeitreisen, Mythen und die Frage danach, ob Menschen gut oder schlecht sind?