Schloss und Kirche Aigen in Salzburg
Das heutige Schloss Aigen wird erstmals im Jahr 1402 erwähnt, als Besitz des Domkapitels. Das Gut blieb lange agrarisch geprägt, wurde aber ab dem 16. Jahrhundert auch als Wildbad bekannt. Aus diesem Grund wurde im 18. Jahrhundert der Aigner Park angelegt. Zu diesem aber ein anderes Mal mehr. Ab 1727 wurde er angelegt, ab 1780 in einen Englischen Garten umgewandelt.
Der Park selbst ist heute allerdings nur mehr in Teilen erhalten, dient aber als Kernstück des Geschützten Landschaftsteils Aigen, und damit als ausgedehntes Naherholungsgebiet.
Das Schloss selbst ist ein viergeschoßiger, rechteckiger Bau, der von einem fünfstöckigen Turm flankiert wird.
In einem seiner Nebengebäude aus dem 19. Jahrhundert befindet sich, seit 1991, das Gasthaus Schloss Aigen.
Nachdem die Anlage viele Besitzwechsel erlebt hat, gehört es seit 1921 zum Besitzstand der Grafen Reverteera- Salandra.
Die heutige Stadtpfarrkirche Aigen, wurde 1411 erstamlas erwähnt. Sie ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht, dessen Patrozinium am 24. Juni begangen wird. Die Besiedelung dürfte allerdings schon älter sein. Bei Grabungsarbeiten im Zuge der letzten Renovierung, 1969, wurden unter der Sakristei romanische Mauerreste gefunden.
Ab 1447 ist ein eigener Friedhof belegt.
Der barocke Vorgängerbau wird 1689 vollendet, zusammen mit dem Westturm. 1699 wird Aigen mit Gnigl zusammen eine eigene Kuratie, und 1852 eine eigenständige Pfarre.
Der heutige Friedhof wurde 1891 eingeweiht.
Die heutige Gestalt erhielt die Kirche 1909- 11, als die Kirche um 90° nach Süden gedreht wurde. 2003 wurde eine neue Orgel eingebaut welche sich an dem alten Original aus dem 18. Jahrhundert anlehnt.
Schloss und Kirche Aigen wurden zum Namensgeber des heutigen Stadtteils Salzburg-Aigen.