Wenn…
Foto von mir.
Wenn das Herzlein bricht,
und mühsam, man sich von bittersüßen Gedanken trennt,
die Seele,
in Pein und Gram zu ertrinken droht,
die Gedanken nur ein Thema kennen,
was war, was ist, und einmal seien wird,
Leere,
Nacht und Dunkelheit,
schwärzer als die dunkelste Nacht,
Endgültigkeit sich sein Recht verschafft,
trotz allem, allem was getan,
mit Unerbittlichkeit gepaart,
das ganze Sein erdrückt.
Und dort,
im tiefsten Abgrund,
mutterseelenallein, wo selbst der Gedanke noch ein Echo wirft,
im hintersten Winkel deines Geistes,
wo alle Vernunft und alle Logik schon lange nicht mehr gültig sind,
Verschwommenheit zum Alltag wird,
wo Wirklichkeit und Traum verschwimmen,
steht der Mensch so wie Gott ihn in diese Welt erschuf.
Alleine,
nackt,
verwundbar,
schreiend,
hilflos.
Getrennte Herzen, physisch zwar,
doch trotzdem Seit´ an Seit´,
über Äonen verbunden,
doch durch Raum und Zeit getrennt,
schlagen immer noch im gleichen Tackt.
Im tiefsten Fall,
doch Größe wohnt,
ungeahnt sich Bahnen bricht,
Seelengröße,
Herzensgüte,
das Lächeln im Geiste,
und im Gesichte 😊,
Tränen trocknen, Wunden heilen, Seelenfrieden,
Zeit, sei mein Begleiter.
Nun schließ ich,
schrieb ich´s wirklich?
Müdigkeit deckt den Geist nun zu,
Nacht bettet die Seel zur Ruh´.
Wenn´s Tag dann wieder wird,
ist es vollbracht,
wenn die Augen sich erneut erheben,
ist das Leben wieder erwacht.
Parzifal