Nun habe ich einen Teil der Bilder erhalten, sodass ich Euch nun hier die Antwort präsentieren kann:
Das Foto wurde oben an der Falkenburg im Teutoburger Wald geschossen, einer Ruine in Detmold-Berlebeck, die einst eine der größten mittelalterlichen Dynastenburgen Westfalens war.
Die einstige Höhenburg wurde ab etwa 1190 - veranlasst durch Bernhard II. und seinen Sohn Hermann II., Edelherren zur Lippe, - erbaut und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen.
Noch bekannter dürften Vielen, die Externsteine sein.
Die dreizehn grauen, zerklüfteten Felsen aus Kreidesandstein (genauer: Osning-Sandstein), die im östlichen Teutoburger Wald bis zu 35 m hoch schroff hervorragen, entstanden vor etwa 130 Millionen Jahren.
Infolge von Verschiebungen der Erdkruste, welche vor etwa 80 Millionen Jahren gewaltige Druckkräfte auf die Sandsteinschichten ausübten, stellten sie sich allmählich senkrecht auf.
Die Quellbäche spülten über Millionen Jahre den Gebirgszug aus und ließen die Externsteine als isolierte Gruppe zurück. Auch das Gletschereis der Eiszeiten formte die Felsen.
Für einige ist es ein mythischer Kraftort, für andere einfach ein beeindruckendes Naturdenkmal.
Heute zählen sie zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands.
Leider war es uns nicht möglich, das Sonnentor zu begehen...
Nicht weit entfernt, findet sich das Hermannsdenkmal - hier im schönen Abendrot der sich neigenden Sonne.
Auf dem „Grotenburg“ genannten Berg bei Detmold liegt eine altgermanische Wallburg, der „große Hünenring“, mit einer 500 m langen und 400 m breiten Hochfläche.
Der Plan, dem Cheruskerfürsten an dieser Stelle ein weithin sichtbares Denkmal zu setzen, geht zurück auf Ernst von Bandel, geboren am 17. Mai 1800 als Sohn eines preußischen Regierungsinspektors in Ansbach, gestorben am 25. September 1876 in Donauwörth. Beigesetzt wurde er in Hannover auf dem Stadtfriedhof Engesohde.
Bandel, der lange Jahre in Hannover und Berlin als Bildhauer und Architekt tätig war, hat unter Opferung seines gesamten Privatvermögens an seinem Lebensziel, der Errichtung des Armindenkmals, festgehalten. Unbeirrbar hat er die vielfachen Widerstände, die sich seinem Werk immer wieder entgegenstellten, überwunden.
Bandel hatte mit den Bauarbeiten auf dem von ihm ausgewählten Berg 1838 begonnen, aber erst 37 Jahre später, im Sommer 1875, vollendete er sein Denkmal.
Der Künstler wohnte in den letzten Jahren der Bauarbeiten ständig auf “seinem Berge”, in einem einfachen Blockhaus, der “Bandelhütte”.> Quote
(Quelle: https://www.hermannsdenkmal.de/wissenswertes/entstehungsgeschichte/)
Arminius (eingedeutscht: Hermann) war ein Fürst der Cherusker, der den Römern im Jahre 9 n. Chr. in der Varusschlacht mit der Vernichtung von drei Legionen eine ihrer verheerendsten Niederlagen beibrachte. Durch Tacitus geprägt als "Befreier Germaniens".
Der Ausflug hat mir sehr gefallen.
Wir picknickten und die Kinder, die wir bei unserer Wanderung dabei hatten, hielten mich gut auf Trab - besser als so manches Fitness-Center ;) .
Gerne hätte ich mir auch die Wewelsburg angesehen, wenn ich schon so eine weite Reise auf mich nehme, aber die muss wohl auf meinen nächsten Besuch warten, wannimmer das sein wird.
Der Tag ging einfach viel zu schnell zu Ende... schade^^.
Ich hoffe, Euch gefallen solche Berichte