...dann ist es einfach zu teuer und nicht weiter debattierbar!
Verlasse Situationen, Menschen und Gedanken, die dir nicht gut tun. Meistens sind es bei mir die eigenen Gedanken. Die unförderlichen, misslungenen Auswüchse meines Verstandes. Loslassen kostet Überwindung, aber tut umso gut! Einfach die Steine selbst aus dem Weg räumen mit Händen, die man schon die ganze Zeit hatte und nun erkannt hat wofür. Doch wie? Indem man seine Einstellung ändert, d.h. für mich meist, a)die Sache muss mir total egal werden und ist damit abgehakt, b) ich muss es von der positiven Seite beleuchten oder c) einfach vollkommen annehmen und keinen Widerstand mehr leisten. Vielleicht wollen uns die negativen Stimmen auf die Probleme aufmerksam machen, an denen wir selbst noch an uns zu arbeiten haben. Vielleicht sollten wir das Warum ergründen? Warum denke ich immer so, aus welcher Unsicherheit oder welchem Schwachpunkt kommt das hervor? Würde ich so auch zu mir sprechen, wenn ich mich selbst als 10 jähriges Kind vor mir sitzen hätte? Kann ich das umwandeln in etwas selbstliebenderes? Wie ein Juckreiz, der auf etwas aufmerksam machen will - eine Ursache, die es Wert ist zu ergründen, um zu heilen. Das kostet Kraft und Ehrlichkeit.
Das habe ich also versucht auf die sich ständig wiederholenden Denkmuster und Erwartungen anzuwenden, mit denen ich mich jeden Tag unter negativen Druck setze. Für eine Weile (Minuten) hat es gut geklappt, aber diese neuen Ansichten müssen wie neue Straßen in meinem Kopf erstmal ausgebaut und eingefahren werden und die negativen Stimmen sind eben wie oft benutzte Autobahnen, die erstmal zuwachsen müssen indem sie seltener benutzt werden! Deswegen hilft mir Tagebuch schreiben so sehr, weil ich dadurch meine Fortschritte festhalten kann. Wieder ins Gedächtnis rufen kann, was ich mal erkannt habe, was doch nicht präsent geblieben ist. Kann aber auch schnell unübersichtlich werden, deswegen schreibe ich manchmal Kurzfassungen auf einem Papier mit aktuell relevanten Inhalten, die mich stärken und in die richtige Richtung lenken. Wie setzt ihr förderliche, überarbeitete Denkweisen um?
#unfuckyourbrain #overthinking #nofucksgiven #staypositive #ownit