Was mich an den #FridaysforFuture Demos so aufregt? Das eigene Land sieht aus wie sau. Überall Müll, feinster Plastik, Glas und anderer Schrott liegt in Seitenstreifen, auf Gehwegen, Feldern oder in Wäldern und die Kinder hüpfen lieber gegen Kohle, verfallen in Panik und fordern wahnsinnige neue Gesetze, Steuern und wollen alles verbieten.
Klar man soll sich immer größere Ziele setzen, aber es gibt im eigenen Land genug zu tun bevor man die Welt mit der Öko-Hysterie befällt. Deshalb öfters mal die Fresse halten und einfach machen (auch wenn es nur kleine Dinge sind).
Ich werde niemals Grün wählen, ich verabscheue Parteien die Verbote, Garantien und Quoten fordern. Dabei bin ich selbst umweltbewusst! Seit 2018 kein Auto mehr, eSkateboard reicht (bleibt wohl verboten), esse weniger Fleisch, versuche Plastikmüll zu vermeiden, trenne schon seit meiner Kindheit penibel Müll und schnappe mir auch immer häufiger einen Müllsack um den Müll der Anderen aufzuheben.
So auch am 1. Mai! Während andere stockbesoffen in Berlin die Polizei bepöbelten oder in Plauen mit Fackeln durch die Gegend liefen, habe ich mir einen Müllsack geschnappt und habe auf dem Feld nebenan (was mal wieder brannte) Müll aufgesammelt. Das Feld war voller Piccolo-, Plastik- und Glasflaschen. Irgendwelche Alkoholiker müssen sich dort wohl regelmäßig die Kante geben...
Noch verschlossen ;) Da hat der Brand wohl einige Reserven vernichtet. Ich habe das Zeug entleert, wahrscheinlich wäre es sogar noch genießbar gewesen...
Das Müllsammeln lässt sich schön mit einem Podcast oder einem Hörbuch verbinden. Ich habe alles in einen Müllsack geworfen. Eine zusätzliche Trennung von Glas und Plaste war mir zu aufwendig und zu gefährlich. Viele Glasflaschen waren zerbrochen und haben schon den Sack beschädigt, deshalb musste ich auch aufhören. Sack zu schwer und beschädigt. Ich vermute es waren um die 15-20 Kilo.
Schon zwei Tage später waren wieder erste Glasflaschen zu sehen. Kein Wunder, es gab wieder Hartz4. Wenn Sozialleistungen die Falschen erreichen.