Auf meinem Wordpressblog habe ich bereits angefangen, über das Urbangärtnern / Indoorgärtnern zu reden. Ziel war es in meiner Wohnung, die quasi kein Tageslicht bekommt, etwas wachsen zu lassen. Radisischen und Petersilie sind erfolgreich gewachsen, Salat ging auch, lief aber unter Kunstlicht bedeutend besser. Dann kamen die Tauben (s. Blog) und ich musste mit meinem Blumenkasten 2017 aufhören. Eine Taube hat doch tatsächlich ihren Nachwuchs in meinem Blumenkasten großgezogen. Mal schauen, was ich dieses Jahr raussetzen werde an Blumen. Ich habe da schon so eine Ahnung.
Bleiben wir also heute bei Kunstlicht. Mit circa 20 Watt Leistung kann man dank PflanzenLED mittlerweile eine Fläche von 40*40 brauchbar ausleuchten. Einige Kakteen habe ich in so eine Fläche geparkt. Peyote, vielleicht habe ich mit den Dingern in ein paar Jahren Spaß. Bis jetzt uninteressant. Die brauchen viel zu lange, bis sie groß geworden sind, sofern ich sie nicht vorher aus Schusselligkeit zerstöre. Einige 10 Peyote sind mir dadurch bereits eingegangen, viele von denen wachsen aber wunderbar. Interessanter ist die Sceletium Tortuosum. Sie wächst mit wenig Wasser und etwas Licht sehr schnell. Leider gibt es im deutssprachigen Raum keine Zuchtanleitungen im Internet und selbst im englischsprachigen Raum gibt es diesbezüglich nur wenig zu finden. Mein Problem ist, dass ich viel zu unorganisiert bin, um den Pflanzen auf lange Sicht einen regelmäßigen Lichtzyklus zu ermöglichen. Daher denke ich über eine Sceletium Tortuosum Growbox nach. Dafür brauche ich jedoch mehrere Pflanzen. Bereits letztes Jahr habe ich 4 Stecklinge geschnitten, 2 sind mir durch Trottelligkeit kaputt gegangen, einer wurzelte nicht durch, der andere wächst super. Gestern habe ich ein paar neue Stecklinge geschnitten, ich hoffe, dass ich in 2 Monaten ein Pflanzenupdate machen kann. Bis dahin stelle ich euch mal meine Mamapflanze vor. ![image](