Das hört sich ja alles schön und gut an. Es erklärt aber immer noch, nicht wie man die Entfernung eines Lichtjahre entfernten Objektes ermittelt. 800 000 km/h ergeben im Jahr 5606400000000000 km :-). Da sollte schon mal eine Paralaxenverschiebung bei Sternenkonstellationen irgendwann sichtbar werden. Orion war schon den alten Ägyptern in der selben Konstellation bekannt wie uns heute. Auf Wikipedia kann man sich ansehen, wie unterschiedlich weit weg die Sterne vom Sternbild Orion sind. Wie kann dieses Sternbild bei den ganzen Geschwindigkeiten so konstant bleiben? Mit der Software Stellarium kann ich 100 000 Jahre simulieren und danach ist Orion immer noch anzusehen wie wir es kennen. Wie geht das? Manche Galaxien bewegen sich angeblich mit tausenden von Km/s von uns weg. Wenn die Mathematik richtig ist, müsste sich das Universum irgendwann mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnen :-).
Bitte nicht Rotverschiebung mit dem Dopplereffekt verwechseln. Laut Mainstreamwissenschaft wird die Rotverschiebung allein durch die Ausdehnung des Universums hervorgerufen. Um den Dopplereffekt in den Spektral-Linien messen zu können bedarf es unglaublich großer Radialgeschwindigkeiten. Außerdem weiß jeder, dass die Hubble-Konstante selbst, auf der Annahme(!) beruht, dass die hellsten Sterne alle die selbe absolute Helligkeit haben. Das sind die sogenannten Standard-Kerzen. Also die Hubble-Konstante beruht bis heute auf eine Annahme. Wir bewegen uns hier definitiv auf dem Feld der theoretische Kosmologie.
Selbst die Nasa ist unsicher siehe: https://www.nasa.gov/feature/goddard/2018/improved-hubble-yardstick-gives-fresh-evidence-for-new-physics-in-the-universe
Und hier noch ein schönes Video zum Nachdenken. Muss jeder mal gesehen haben:
RE: Urknall oder Knalltüte?