Deutschland, 22.10.2019 - in diversen Großstädten Deutschlands, geht auf den Straßen teilweise nicht mehr viel.
Wieso?
Hintergrund ist die Initiative von "Land schafft Verbindung" .
Deutschlandweit haben sich Landwirte zusammengetan, um auf Punkte wie:
- das geplante Agrarpaket der Bundesregierung
- die Änderung der Düngeverordnung
- das Bauernbashing
- und das Freihandelsabkommen der EU mit südamerikanischen Mercosur-Staaten
aufmerksam zu machen.
Ich (persönlich) stehe da 100% hinter den Landwirtschaftlern in Deutschland.
Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung Ware aus Südamerika importieren lässt, zu ekelhaft günstigen Konditionen (daran kann keiner mehr was verdienen, geschweige denn, es herrschen humane Arbeitsbedingungen) und die eigenen Vertriebe im Landesinneren zugrunde gehen.
Wieso können keine Betriebe im eigenen Land unterstützt werden?
Wieso prädigt die Bundesregierung, wir müssen auf Umwelt etc. pp. achten - schließt aber gleichzeitig Verträge, die genau das Gegenteil bewirken.
Zeitgleich sagt Frau Julia Klöckner (Agrar Ministerin)
Sie habe Verständnis, für die Angst der Bauern und der Bevölkerung
Ich frage mich wiederum zeitgleich, wenn die Damen und Herren aus Berlin soviel Verständnis haben, wie kann es dann zu so einer Speisekarte im Bundestag kommen?
(Ein Bauer auf Facebook berichtete hierüber).
Ich unterstütze die Bauern im eigenen Land zu 100% und werde mein Hack auch weiterhin beim Schlachter im Dorf kaufen - zahle ich halt 1,50€ mehr - habe dafür aber ein reines Gewissen.
Ich hoffe das viele Leute ebenfalls so denken, und die lokalen Betriebe soviel Unterstützen, wie es einem selbst nur möglich ist.
Ich sage "DANKE" an die Landwirte , die sich getraut haben auf die Straße zugehen!
In diesem Sinne ...
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Habt einen schönen Tag zusammen, have a nice day
Robin