Salü liebe Steemer,
"Air Berlin hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Bundesregierung gibt einen Übergangskredit von 150 Millionen Euro. So wird der Flugbetrieb fortgeführt."
Dass Air Berlin insolvent ist, überrascht mich nicht sonderlich, wenn allein 2016 780 Mio. € Verluste gemacht wurden und Schulden von über 1 Mrd. € angehäuft wurden.
Was ich erschreckend finde, ist der Übergangskredit durch die Bundesregierung. Wo nimmt die Regierung das Geld her?
(Rhetorische Frage, natürlich vom Steuerzahler)
Warum wird Geld in ein insolventes Unternehmen gepumpt?
Hat die Regierung nicht aus früheren Insolvenzen gelernt, z.B. Philipp Holzmann?
Wie hoch ist der Zinssatz, den die Regierung von Air Berlin verlangt? Angesichts des immensen Risikos, dass das Geld niemals zurückgezahlt wird, sollte der Zinssatz weit über 30% pro Monat (!) sein.
Ist Air Berlin eigentlich systemrelevant?
Ich bin sehr froh, nicht mehr in Deutschland zu leben und das bevorstehende Desaster aus der Entfernung beobachten zu können.
Wenn es zu einer Verstaatlichung von Air Berlin kommen sollte, wäre ein weiterer Punkt von Karl Marx grösstenteils umgesetzt:
"Centralisation alles Transportwesens in den Händen des Staats"
Autobahnen sind staatlich (VW grösstenteils auch), Deutsche Bahn gehört dem Staat, next step: Fluggesellschaften
https://arslibertatis.com/das-kommunistische-manifest-und-moderne-politik/
Was meint Ihr zu diesem Thema?
Herzliche Grüße
Roy