Danke für den Kommentar!
Dass man die Zugewanderten eng in Heime sperrt ist selbstverständlich ein Unding, vor allem wenn man ein solches nicht straff führt. Ich war 10 Monate beim Wehrdienst und schon dort kann es zu weniger schönen Szenen kommen, trotz sehr geregeltem Tagesablauf. Ganz mühsam ist auch, wenn Leute monatelang auf das Ende ihres Bleiberechtsverfahrens warten müssen und dann, wenn sie abgelehnt wurden, warten sie noch einmal, bis es definitiv ist. Aber auch dann bleiben viele und bekommen offenbar noch immer staatlich Unterstützung.
Dass es braune Idioten gibt, lässt sich wohl kaum vermeiden, aber man könnte allen, die halbwegs klar denken können, mehr als glaubhaft verständlich machen, warum genau nationalsozialistisches Gedankengut einen absolut verhängnisvollen Unsinn darstellt. Das habe ich in meinem Blog schon öfter behandelt, aber in der Öffentlichkeit hört man kaum je etwas davon. Es gibt nahezu nur noch das infantil anmutende Nazi-Etikett, welches jedem umzuhängen versucht wird, der den selbsternannt allweisen Oberen nicht in den Kram passt.
Dass Nationalsozialismus ganz vernünftig gesehen untauglich ist, wegen des einerseits geforderten sozialistischen oder kommandomässigen also geplanten Wirtschaftssystems bei gleichzeitiger Verherrlichung der eigenen Nationalität, wäre einfach verständlich. Argumentiert man so, hat man allerdings die Linken gegen sich, da diese noch immer für eine geplante Wirtschaft stehen.
Dass die Menschen auf dieser Erde auch Gemeinsamkeiten haben und sich vielleicht auch mal auf diese besinnen sollten, scheint momentan weit weg zu sein. Bisher sehe ich es noch immer so, dass ich keinem Menschen etwas Schlechtes wünsche. Aber ich beobachte leider in meiner Umgebung, dass nicht wenige Menschen missgünstig bis feindselig sind.
In den letzten Tagen haben sie im ÖR-Rundfunk sehr positiv von der grossen Pilgerei der Muslime nach Mekka berichtet, wie dort das grosse Heiligtum umrundet wird. Ich habe mir mal Übersetzungen der begleitenden Predigten durchgelesen, teilweise gibt es das auch bei YouTube. Diese Predigten sind teilweise voller Missgunst und mit Feindseligkeiten für alle Menschen ausserhalb des Bekenntnisses. Aber davon wird im ÖR-TV kein Wort gesagt, obwohl das Publikum wohl zu 99 % kein Arabisch versteht und aus meiner Sicht ein Recht auf diese Informationen hätte. Auch diesen Menschen habe ich nie etwas schlechtes gewünscht, sehe aber etwas ganz anderes mir entgegenkommen. Zu einem Konflikt gehören stets mehrere Parteien, es reicht allerding eine aus, um die für den Konflikt notwendigen Provokationen anzubringen.
RE: Politik 092 - Kommentar zu den Ereignissen in Chemnitz