Die letzten zwei Tage waren für mich überwältigend emotional, ein Sturm der mich in meine Einzeteile zerlegt hat!
Neu-Aufbau aus den Einzelteilen
Nicht nur, dass ich fast meinen Mann verjagt hätte, meine Kinder schwer beleidigt und mich selbst verletzt habe, nein auch ein Blumentopf musste fliegen lernen...
Er musste zerbrechen, damit ich wieder heilen konnte.
In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, mich von anderen Menschen nicht mehr schlecht behandeln und verarschen zu lassen - also besser auf mich zu achten!
Dabei habe ich übersehen, dass ich dabei wirklich selbst auf mich aufpassen muss: meine Gedanken, meine Gefühle!!!
Bin ich selbst liebevoll, verständnisvoll und wertschätzend mir selbst gegenüber???
Eigentlich nicht! Ich war im absoluten Opfermodus, habe mit (aller) Gewalt versucht, mein Energieniveau zu heben... Wut hat mehr Kraft als Trauer oder Angst... aber was für Energie ist das denn???
Ich glaube, ich sagte es schon mal:
Der Esel Sabrina
Ich fühle mich manchmal wie ein Esel, der sich nicht entscheiden kann. Er steht zwischen zwei gleichgroßen Haufen Futter und stirbt letztlich zwischen den beiden köstlichen Haufen - weil er sich nicht entscheiden kann, welchen er zuerst fressen soll!
Unentschlossenheit killt den Flow, es lässt Stillstand zu, trotz mehreren Geh-Optionen...
Was mich gerade so durchschüttelt, sind alte Verletzungen, Dauerbrenner, Angestautes und der Stress ständig für 4 bzw. 5 Menschen verfügbar sein zu müssen... zwischen Stillen, Waschen, Wickeln und Trösten, Schlichten, Streiten und Essen kochen... könnte das EGO (E Go = Energie geht) kotzen ... ein Karussel der Emotionen (E motionen = Energie in Bewegung)...
Das Drama fing eigentlich mit einer (durchaus positiven) Geschäftsidee an und endete bei einer Nachbarin, die sich Sorgen macht, dass ich die Wohnung zu Kleinholz verarbeiten könnte...
Ich habe das Gefühl, dass zur Zeit alle Beschränkungen aufgehoben sind und emotionale Reifeproßezze schneller ablaufen. Vielleicht steht einer Reifung Heute nichts mehr im Wege und die Verwirrungen sind als "Wachstums-Schmerzen zu verstehen, die zwar lästig, aber nicht tödlich sind?!
Wie funktioniert eine Transformation? Ist das wirklich immer super supi an sich selbst zu arbeiten? Oder ist es echt harte Arbeit seine Schattenseiten, seine kindlichen Frustrationen und unerfüllten Sehnsüchte, Wüsche und Lebensphilosophien näher zu betrachten, daran zu arbeiten und zu wachsen?
Während ich vorgestern am liebsten vor eine Bahn gesprungen wäre, kann ich Heute schon wieder klarer fühlen und denken... und nach zwei Nächten (mit weniger Schlaf als mir lieb wäre) sieht die Welt schon wieder anders aus...
Wenn der Sturm dich zerreist, kannst du dich neu zusammen setzen!
Oder anders gesagt: Der Himmel ist kein Platz außerhalb meiner Selbst, sondern ein Zustand im Inneren!
Also aufstehen, weiter machen, weiter fühlen, entspannen, loslassen, neudenken, lernen und LEBEN!
Macht´s gut, was immer euch so umtreibt! Lerne im Regen zu Tanzen!
---> weil Aufgeben keine Option ist!
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