Ja, ich glaube daran, was ich in dem Brief geschrieben habe. Zeitungen in gedruckter Form sind nicht schützenswert. Die Verlage die die Zeitungen drucken sind nicht schützenswert. Die Unternehmen (die Verlage) haben sich im Markt genauso durchzusetzen wie alle anderen Unternehmen auch. Wenn ihr Produkt beim Käufer nicht mehr ankommt, haben sie genauso kaputt zu gehen wie hunderte Unternehmen vor ihnen die irgendwann nicht mehr gebraucht wurden.
Dass die Bildzeitung in den letzten 20 Jahren 50% Auflage eingebüßt hat, habe ich nicht erfunden. Der "lesende" Kunde stirbt langsam weg. Ist einfach so. Die alte Generation ließt noch Zeitung. Die junge Generation schaut nicht mal mehr TV.
Das wird sich nicht ändern und läßt sich auch nicht wegdiskutieren. Diese Junge Generation versorgt sich schon jetzt nur noch über YT/Facebook mit Informationen.
Da muss die Politik gegen vorgehen. Sonst reicht in 20 Jahren ein Facebook-Post/Youtube Video und 1 Millionen Deppen wählen die AFD oder noch rechter. Ist es dass was wir wollen?
Die "Verdummung" der Massen (die wir in den USA/UK) erleben sollten wir hier vermeiden. Das geht aber nur, wenn der Wähler intelligent genug ist zw. Fakenews und richtigen News zu unterscheiden. Auf YouTube/Facebook lernt man das nicht.
Die Zeitungen verharren in dem (falschen) Glauben, dass sie wichtig wären. Aber die Auflagenzahlen beweisen das Gegenteil.
Warum denn sonst, gibt die Kanzlerin Merkel auf YouTube Interview??? Das war bei Kohl nicht notwendig. Da gabs Interviews in Zeitungen oder TV. Aber die Zeiten ändern sich. Nur wollen die Zeitungen das nicht wahrhaben oder sie ignorieren es absichtlich.
Wen die gedruckten Artikel nunmal keiner Will, was hindert die Zeitungen daran, Ihre Artikel in Videoform zu packen und auf YouTube zu posten?
Klar ist das eine fremde Plattform und Erzfeind Google sitzt mit im Boot. Aber vorübergehend kann das trotzdem die Lösung sein.
Gleichzeitg kann man dann (mit 20 Jahren Verspätung) beginnen eine eigene gemeinsame Zeitungsplattform aufzubauen. Imho haben die Zeitungen noch gar nicht verstanden, dass sie längst zusammenarbeiten sollten. Es braucht eine Plattform auf der gemeinsam die Artikel erscheinen. In geschriebener Form und auch als Video.
Diese Erkenntnisse sind aber nicht neu. Da wird auch nicht viel passieren. Die Zeitungen sind so dumm, dass sie ernsthaft glauben, dass ein EU-LSR ihre Rettung sein wird.
Selbst wenn sie es bekommen und selbst wenn sie Geld dafür bekommen... die Auflagenzahlen sinken weiter. Zeitungen sind irrelevant.
RE: Offener Brief an den Rechtsausschuss des EU-Parlaments