Mein philosophischer Ω-mega α-dventskalender
Tag 21 - Sonnenwende
Wahrscheinlich wollte ich mir bewusst machen, dass im Gegensatz zur 12 bei der 21 die "Dualität" vor der "Einheit" steht.
Während die 12 ja oft für Vollständigkeit steht, müsste die 21 also eher für das Gegenteil stehen.
Happy Birthday Sonne!
Der 21. Dezember ist nämlich (auf der Nordhalbkugel) der Tag der Wintersonnenwende und demnach der kürzeste Tag. Doch von jetzt an werden die Tage wieder länger.
Seit tausenden von Jahren haben die unterschiedichsten Kulturen diesen Tag gefeiert.
Zum Beispiel im römischen Saturnalia-Fest, dem iranischen Mithraskult, dem ägyptischen Horus-Fest, in den skandinavischen Julfest, den indischen Lohri-Feiern und den Feuer-Ritualen der Mayas oder das Inti Raymi der Inkas.
Diese Feiern sollten die Leute daran erinnern, dass nun bald wieder hellere Zeiten bevorstehen. Außerdem steht das Licht für die Einheit und ist damit ein guter Grund zusammenzukommen und dies zu feiern.
Sonnentempel
In vielen alten Kulturen gab es außerdem sogenannte Sonnentempel, um den Zeitpunkt der Sonnenwende genau zu bestimmen. Beispielsweise:
Von Nil Ratan - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link
Es wird Nateirma~commonswiki als Autor angenommen, CC BY-SA 3.0, Link
Das Sonnenheiligtum des Niuserre (Ägypten)
Die Kreisgrabenanlage von Goseck (Deutschland)
Die Kultstätte Stonehenge (Vereinigtes Königreich)Frohe SOL-nachten!
Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember, weswegen auch das Weihnachtsfest als christianisiertes Sonnenwendenfest angesehen wird ("Geburt der wahren Sonne", Jesus Christus).Ursprünglich feierten die Römer an diesem Datum das heidnische Feste "Sol invictus" (unbesiegter Sonnengott).