Fühlt man denn nicht auch einen gewissen Stolz, wenn ein Familienmitglied etwas Gutes tut? Selbst wenn es nicht das eigene Kind ist, etwa der Bruder, die Nichte etc. Es ist nicht die eigene Leistung, dennoch wird sie als teilweise zu einem selbst gehörig empfunden. Das kommt daher, dass wir uns nicht als komplett abgesonderte Individuen sehen, sondern immer als Teil von etwas Größerem. Die Familie, der Freundeskreis, der Verein, die Stadt, das Land und schließlich die Nation.
Natürlich gibt es auch Menschen, die sich nicht als Teil von etwas Größerem sehen. Manche sehen sich nicht als Deutsche und wollen nichts mit Deutschland zu tun haben. Oder sie fühlen sich nur mit der gesamten Menschheit verbunden. Wir sind halt verschieden. Doch denke ich, dass das Bedürfnis, sich mit einer größeren Gemeinschaft verbunden zu fühlen, ein sehr natürliches und menschliches Bedürfnis ist. Wir Menschen sind halt soziale Wesen und haben den Großteil unseres Daseins als Stämme verbracht. Daher denke ich, dass patriotisch zu sein auch sehr natürlich ist.
Übrigens ist dein Artikel gut geschrieben. Es gibt zwar viele Grammatikfehler, unter anderem die Kommasetzung, jedoch nicht in einer Weise, dass der Artikel schwer zu lesen war.
RE: Diskussion: Patriotismus, Gut oder Schlecht?