Der Stolz wächst. Dank der App PUMATRAC mache ich endlich regelmäßig Sport, zwar nur kurz, aber sich überhaupt zu bewegen zählt. Das ziehe ich jetzt seit bereits zwei Wochen durch und im Vergleich zur ersten hat sich einiges geändert.
Der erste neue Vorteil: Ich hab es endlich geschafft mein Fahrrad zur Reperatur zu bringen. Seit gut zwei Wochen wollte ich Schlauch und Mantel auswechseln lassen und habe es immer weiter vor mich aufgeschoben. An meinem freien Tag habe ich es hochmotiviert jedoch durchgezogen und bin happy jetzt wieder Rad fahren zu können. Arbeiten muss ich an drei Tagen die Woche. Jeden Tag an dem es nocht regnen soll, werde ich mir jetzt mein Fahrrad schnappen und 8km zur Arbeit und wieder zurück fahren. Dabei ist der Hinweg zwar mehr ein Spaziergang als Sport, aber jeder Gang tut dem Körper gut. Erstaunlicherweise haben wir in Hamburg das erste mal seit Jahren länger Sommer, weshalb das Rad sich wohl häufiger aus dem Keller traut als gewohnt. Persönlich denke ich, dass die Radfahrten als Ausdauersport einen guten Ausgleich zu den eher muskelaufbauenden Übungen bilden. Wenn es so bleibt, werde ich vielleicht wirklich irgendwann mal fit.
Noch neu diese Woche: Ich litt unter starken, sehr sehr starken, Rückenschmerzen. Ich vermute, dass ich eine der Übungen falsch durchgeführt habe. Laut Informationen aus dem Internet passiert dies am ehesten durch Crunches. Also habe ich Bauchmuskelübungen erstmal ausgelassen für einige Tage. Wenn es am Ende an einer falschen Schlafposition lag, werde ich es nie erfahren, aber die Pause tat bestmmt dennoch gut. Jetzt aber mit mehr Detail auf meine einzelnen Übungen:
Tag 8, 14.07.18:
Fahrrad zur Arbeit: ✔️
Ich habe ein Training von Anne Bodykiss durchgeführt: Lean Machine, Training Session #1. Diese Übung brachte aufjedenfall Abwechslung in meinen Alltag. Neben normalen Push ups, crunches und ähnlichen, gab es hier auch mal Übungen, die ich noch nicht kannte. Deren Durchführungen gefielen mir allerdings auch nicht wirklich gut. Man musste seinen Körper ungewohnt verkrampfen. Zudem startete an den Tagen nach dieser Übung meine Rückenschmerzen. Da ich die Übungen nicht kannte, kann es sehr gut sein, dass ich sie falsch ausführte und damit meinen Rücken gefährdete.
Tag 9, 15.07.18:
Fahrrad zur Arbeit: ✔️
Ich saß nicht wie gewohnt auf dem Rad am Morgen. Es zog sich ein Leiden durch meinen gesamten Rücken, den ich schonen wollte. Also fuhr ich in angenehmerer Position und führte abends ein Training durch, das weniger mit dem Rücken zu tun hatte: Leg Blaster trainiert von Virat Kohli. 12 min sind relativ kurz für ein Trainin, aber es tat mehr als gut, mal nur die Beine zu trainieren. Ich dachte eigentlich ich habe genügend Muskeln in den Beinen, aber spziell die jumping squads gehen mehr auf die Beine als erwartet. Tempo senken ist da keine Frage, da ich jahrelang wandern war und Beintraining durch parkour noch gewohnt war.
Tag 10, 16.07.18:
Ich musste weiter meinen Rücken schonen. Die Schmerzen waren noch zu groß, als dass ich den hätte belasten können. Daher ließ ich mich von Alvin Davie mit Box and burn power shred #1 trainieren. Dieses Training ging sehr stark auf die Ausdauer. Vom Boxer trainiert musste ich mich viel und schnell mit meinen Armen bewegen. Zwischendurch gab es kleinere Übungen wie Burpees, aber die waren aufgrund der wenigen Wiederholungen gut machbar. Insgesamt ein sehr gutes Training um trotz Schmerzen voran zu kommen.
Tag 11, 17.07.18:
Die Schmerzen waren so gut wie weg, also dachte ich, ich könne wieder mit allgemeinen Muskeltraining weiter machen. So kam mir das Anfängertraining Strength Session Pump Up #1 von Daniel Fox sehr entgegen. Leider war das Training anders als erwartet. Statt einfachen Übungenen bekam ich ähnliche Übungen wie in der ersten Woche, jedoch mit längerer Übungszeit. Ich fand dies zwar insgesamt sehr nett, aber noch zu viel um mich endgültig zu schonen. Aber die Übung drückte nicht weiter auf meinen Rücken.
Tag 12, 18.07.18:
Ich mag die Übungen von Alvie. Sie bieten einen guten Mix aus Ausdauer und Muskeltraining. So habe ich zur Mittagszeit das Training Am Boxing Boost Morning Blast von Hern Davie durchgezogen. Der Mix bringt Spaß und motiviert einen weiter zu machen. Ich hatte nur eine Sache vergessen: Ich war am Abend noch zum bouldern verabredet. So ging es mit Alana () und Philipp (
) nochmal klettern. Ich merkte, dass es anstrengend war sich an der Wand zu halten. Unser Aufenthalt fühlte sich kurz an, aber wir waren tatsächlich ca. 1 Stunde klettern. Tag 12 war also ein doppelter Erfolg.
Tag 13, 19.07.18:
Fahrrad zur Arbeit: ❌
Da das Wetter nicht mitspielte bin ich mal wieder mit der Bahn zur Arbeit. Abends wollte ich mich dann an ein anstrengenderes Training setzen. So startete ich Rock Solid Core Strength von Daniel Fox. Besonders der Bauch wurde hierbei gefördert (Ich meine Core = Bauch? Ich bin da nicht so bewandert). Ich denke nicht, dass meine kurzen Trainingseinheiten und mein Essverhalten mich je zum Sixpack bringen werden, aber dennoch denke ich, dass es am wichtigsten ist den Bauch zu trainieren. Ich habe auch das Gefühl, die meiste Abwechslung in Übungen für den Bereich zu finden. Arme sind z.B. gefühlt nur push ups und für seine Beine macht man nur Squads.
Tag 14, 20.07.18:
Motivierte Mitmenschen hatte ich an diesem Tag. nachdem wir zwei Tage zuvor erst in der Boulderhalle waren, wollten Alana und Philipp wieder los. Gemeinsam macht Sport am meisten Spaß, also habe ich mich auf die gemeinsame Session gefreut. Zu unseren Bedauern, war es an dem Tag in der Halle nicht schön. Die Hitze hat sich komplett durchgezogen und man war mit dem Betreten der Halle bereits durchgeschwitzt. So machte das Training an dem Tag leider weniger Spaß als sonst. Alana war noch am motiviertesten, Philipp hat noch kaputte Hände vom Montag und so kam es, dass wir bereits nach ca. 30-45 Minuten verschwunden sind.
Das war Woche 2. Der Blogpost erscheint etwas verspätet, also kommt in 2 Tagen schon der nächste (guter Scherz, Tom. Du schreibst über die aktuelle Woche eh erst wieder in einer Woche.)