Hallo Sportfreunde,
lasst uns heute einmal das Rundherum um den Fußball betrachten.
Oft zitiert „22 Mann, die einem Ball“ hinterher rennen. Und doch kann man ohne Verdruss sagen: Fußball – der Männer liebster Sport in Deutschland.
Jedes Wochenende pilgern Hunderttausende in die Stadien der Republik, ob in der 1. Fußball -Bundesliga oder 3. Kreisklasse. Bratwurststände, Bier und Bretzeln sind den Fan dabei keine Unbekannten. Die Preise sind in den unteren Spielklassen noch relativ human und so wird ein Stadionbesuch oft zum Nachmittagsausflug für die ganze Familie. Im Regelfall ist man mit einem Fuffi für eine 4-köpfige Familie noch ganz gut dabei. Die Bäuche sind voll, das Bier ist kalt, und sofern die eigene Mannschaft nicht komplett untergeht sind alle Beteiligten einigermaßen zufrieden - hat man sich doch auch ein wenig „an der frischen Luft“ bewegt.
Schauen wir im Vergleich dazu einmal in die 1. Bundesliga, dann wird schnell klar, dass ein Besuch eine 4-köpfigen Familie schnell zu einer finanziellen Belastung werden kann. Kartenpreise jenseits der 40-€ Marke sind Gang und Gebe, Bierpreise über 8,00 € pro Liter auch keine Seltenheit und eine teils komplett übersalzene Bretzel mit 4,00 € aufwärts schon sehr sportlich. Summa summarum kann man hier leicht 200,00 – 250,00 € für einen Besuch ausgeben. Naja, wenn wenigstens das Bier schmecken würde, oder zumindest kalt wäre ☹ ... die Preise lassen einen zumindest den Angstschweiß den Rücken kalt herunterlaufen.
Getrübt schaut man sich um – doch keine „richtigen Fans“ in großer Rund in Sicht. Stattdessen mit 20.000 € - Outfits hochfrisierte und top aufbereitete 90- Jährige Supermodels, die von Ihren Großenkeln das Spiel erklärt bekommen…. Oh jeh, fragt sich mein Sitznachbar, ob er in der Halbzeitpause auch Sekt hier an den Platz gereicht bekäme… mit großer Verwunderung und Kopfschütteln verlässt der Fan die Beletage des „Feinen Fußballs“ und kehr in die Niederungen zurück. Weiß er doch hier was er am Sport und seiner Umgebung hat – Gleichgesinnte, die den Sport und Ihre Mannschaft lieben, den Gegner für zumeist 90 Minuten verhassten um im Anschluss ans Spiel ein Versöhnungsbierchen mit Ihnen zu kippen, denn am Ende ist eh immer der Schiri Schuld, welchem das Spiel komplett entlaufen ist. Doch halt, man möge nicht vergessen, dass doch der Nachbar vom vorherigen Bundesligaspiel der Schiri ist… keine Wunder, dass Dieser am Ende des Tages „die Schnauze voll hat“ und sich lieber im „Feinen Zwirn“ im Bundesliga – Stadion Sekt einschenken lässt, wird er doch für eine sehr mittelmäßige Leistung vollends entlohnt.
Aber schimpfen wir nicht auf die Schiris. Diese haben es nun einmal deutlich schwieriger seit Hr. Hoyzer an ein paar extra Scheine zu gelangen… logisch, dass man daher kaum mehr an eine qualifizierte Leitung der Spiele denken kann – ist doch die Entlohnung drastisch gesunken. Der Tatsache geschuldet, dass es noch immer „NUR“ Amateur – Schiedsrichter gibt lässt dabei auch nichts Gutes verheißen.
Blicken wir erneut auf die Bundesliga so erkennen wir, dass diese von einer Mannschaft seit Jahren dominiert wird – nicht nur sportlich sondern auch rein finanziell. Nach dem FC Bayern München folgt leider zuerst einmal Niemandsland, gefolgt von Monate langer gähnender Leere. Erst nach zücken des Fernglases kann man endlich ambitionierte Schulungseinrichtungen für hochtalentierte Nachwuchskicker und fehl-organisierte Werksclubs erspähen, welche sich um die Plätze 2 bis 18 in einer regelrechten "Wattebällchen-Schlacht bekriegen". In Einem scheinen sich aber die Ganze Liga einig zu sein - der Dino HSV hat ein Dauer-Abo auf einen der Abstiegs-/ Relegationsplätze.
Was denkt Ihr zur Vorherrschaft der Bayern? Kann die Dominanz in den kommenden Jahren vom Dosenklub durchbrochen werden?
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