Liebe Steemianer,
eine weitere Tragödie ist passiert, in Lünen (NRW), wieder ein Jugendlicher durch die Hand eines anderen getötet worden, wieder eine brutale Attacke mit einem Messer, wieder eine Einzeltat. Wieviele Einzelfälle wird es noch geben, bevor jemand einen roten Faden erkennt?
Grund? Das Opfer soll die Mutter der Täters „provozierend angeschaut haben“.
Die Schule, in der es passierte, war eine offizielle ,,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (mit Herbert Grönemeyer als Paten). Dort gibt es „regelmäßige Projekte und Projekttage, um die Gemeinschaft ALLER Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kulturen zu stärken.“ Wieviel das hilft, ist jetzt klargeworden. Rassismus ist natürlich verdammenswert, aber leider werden Diskriminierung und Intoleranz, die von islamisch und/oder patriarchalisch sozialisierten Kindern ausgeht, vollkommen ignoriert im ideologisch verblendeten Kampf gegen rechts. Interessanterweise war binnen kurzem die Homepage der Schule durch eine professionelle "Trauerseite" ersetzt worden.
Klare Worte findet der Schuldirektor:
"Wir denken natürlich an das Opfer, aber auch an die Familie des Täters, die nun auch erst mal begreifen muss, was passiert ist"
Auch in diesem Fall war der Täter (Deutscher kasachischer Abstammung (70% Sunniten)) wegen seiner Aggressivität polizeibekannt, war schon von der Schule geflogen. Diese Maßnahme war offebar gescheitert und er sollte jetzt wieder zur Käthe-Kollwitz-Gesamtschule zurück, obwohl er als „unbeschulbar“ galt. Wenn das so ist, wieso lässt man ihn dann wieder in die alte Schule, noch dazu in eine Schule, wo Toleranz zur Doktrin erhoben wird?
So ein gewaltbereiter, aggressiver, unbelehrbarer Jugendlicher gehört in ein Camp für Schwererziehbare, wo weniger auf Stuhlkreise und Händehalten, sondern auf Mitanpacken und Disziplin wertgelegt wird.
Was können wir daraus lernen?
- Wer Wölfe unter Schafe lässt, wird mit Opfern rechnen müssen.
- Sich zu verlassen auf Schul- oder Polizeibehörden, die potentielle Gefährder aussortieren aus dem regulären Schulbetrieb, wäre vollkommen naiv.
- Als Elternteil muss man selbst das Umfeld checken, in dem sich die eigenen Kinder bewegen, und rechtzeitig die Konsequenzen ziehen (was meist heißt: Privatschule).
http://kkg-luenen.de/
http://www.pi-news.net/2018/01/gesamtschule-luenen-14-jaehriger-von-mitschueler-durch-messerstiche-getoetet/
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/luenen-gedenkminute-fuer-erstochenen-teenager-a-1189652.html