Liebe Steemianer,
ist obiges Szenario möglich? Dem „Tagesspiegel“ ist genau das gelungen!
Der bekannte Ex-Nationalspieler und Handballer Stefan Kretzschmar hatte in einem T-Online Interview den Verlust der Meinungsfreiheit, insbesondere im Spitzensport, beklagt. „Wer vom Mainstream abweicht, muss mit Repressalien rechnen" – so seine Kernaussage.
Der Tagesspiegel widerspricht dem vehement („Stefan Kretzschmars Aussagen sind falsch und gefährlich)" und meint dazu, dass Sportler „sehr wohl kritische und vielleicht auch nicht unbedingt konsensfähige Meinungen vertreten dürfen. Dazu haben sie jedes Recht. Sie müssen dann aber auch mit einem entsprechenden Echo rechnen.“
Nichts anderes hatte Kretzschmar aber behauptet. Dass „das entsprechende Echo“ de fakto genau die Art von Shitstorm und „Repressalien“ sind, auf die der Sportprofi verwiesen hatte, ist dem Tagesspiegel offenbar in seiner Arroganz und ideologischen Verblendung nicht einmal aufgefallen!
Dummheit oder Gleichgültigkeit? Eher Kalkül, denn oft bleibt nur die Schlagzeile hängen ("Kretzschmars Aussagen sind falsch und gefährlich") - mission accomplished. Danke, Regierungsmedien!