Liebe Steemians,
Inklusion per Zwang, und das bei Kindern: Niemand soll sich benachteiligt oder ausgegrenzt fühlen!
Daher gehen einige Schulen in England und den USA so weit, dass sie den Begriff “bester Freund”/”beste Freundin” verbieten und/oder bei Geburtstagsfeiern entweder alle Klassenkameraden eingeladen werden müssen oder gar keiner. Gleichstellung zum Extrem!
Pädagogen unterstützen angeblich die Idee.
Die Teilnehmer der Umfrage scheinen dagegen nicht viel davon zu halten:
Das erinnert mich an den elternverwalteten Kindergarten, in dem wir eines unserer Kinder hatten: Dort gab es ein Mädchen, das aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit keine Mandarinen, Orangen und Tomaten essen durfte. Es wurde daher beschlossen, dass ALLE Kinder keines dieser Nahrungsmittel jemals im Kindergarten bekommen sollten, damit sich das eine Mädchen nicht ausgegrenzt fühlte. Für mich eine problematische Entscheidung, da diese Früchte/Gemüse doch einiges an Vitaminen liefern und die ganze Gruppe darauf verzichten musste, weil man einem Kind eine unangenehme Erfahrung nicht zumuten wollte.
Sollten Bildungseinrichtungen nicht auf das richtige Leben vorbereiten? Oder sollte das richtige Leben auch 100% inklusiv sein? Ist das überhaupt möglich? Ich glaube nicht, und daher sollte man meiner Meinung nach nicht den Versuch machen, Kinder abzuschotten und in einer künstlichen "heilen Welt" zu halten.
Was meint Ihr dazu? "Beste Freunde" verbieten und auch bei den Nahrungsmitteln "inklusiv" vorgehen?
, was ist Deine Meinung als Experte?
Zum Artikel:
https://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/schulen-verbieten-kindern--beste-freunde--11060596.html