In der letzten Woche unterhielten sich der und
auf
´s Wochenseite über das Thema Vitamin D. Da ich dieses Thema sehr spannend finde und mir das Vitamin D3 gesundheitlich schon echt weitergebracht hat, möchte ich heute mal darüber schreiben.
Sonne ist Leben, ohne sie geht nichts. Leider kommt die Sonne hierzulande nicht mehr so richtig durch, deshalb ist die Wahrscheinlichkeit einen Vitamin D Mangel zu haben ziemlich groß. Man geht davon aus, dass bereits jeder zweite Deutsche davon betroffen ist.
Normalerweise kann unser Körper Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. In der Zeit von April bis September ist das in unseren Breitengraden auch eigentlich kein Problem. Um genügend Vitamin D3 aufzunehmen, sollte man viel Zeit im Freien verbringen. Es ist wichtig, während des Sonnenbadens möglichst viel Haut zu zeigen, damit der Körper auch genug Vitamin D3 produzieren kann.
Kleidung ist in diesem Fall eher hinderlich, da dadurch kaum Vitamin D3 aufgenommen werden kann. Außerdem sollte man während des Sonnenbadens kaum Sonnencreme verwenden, da diese die Vitamin D Aufnahme erheblich verringert. Ich persönlich verwende Olivenöl, um mich vor einem möglichen Sonnenbrand zu schützen.
Im Winter reicht das Sonnenlicht in Deutschland leider nicht aus, da der Einfallswinkel der Sonne zu niedrig ist. Das heißt, im Winter kann unser Körper nicht ausreichend Vitamin D3 produzieren. Für diesen Fall hat unser Körper sich etwas geniales ausgedacht und zwar kann er Vitamin D3 speichern. Leider sind die körpereigenen Speicher begrenzt und irgendwann aufgebraucht. Das merkt man dann recht schnell.
Woran erkennt man eigentlich, dass man einen Vitamin D3 Mangel hat?
Hat der Körper zu wenig D3 zur Verfügung, fährt er allmählich herunter und freut sich auf den Winterschlaf. Das merkt man an den folgenden Symptomen:
- Erschöpfung, Müdigkeit
- Lustlosigkeit
- schlechte Stimmung, Depressionen
- Nervosität
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Infektanfälligkeit
- Knochen- und Rückenschmerzen
- Muskelschwäche
- Gewichtszunahme
Wenn man wissen möchte, wie es um seinen Vitamin D3 Spiegel steht, kann man beim Arzt einen Bluttest machen lassen. Da dieser leider nicht zur Routineuntersuchung dazu gehört, muss man ihn selbst bezahlen. Der Test kostet um die 30€. Alternativ kann man aber auch im Internet Teststreifen bestellen und seinen Vitamin D3 Spiegel selbst messen. Von einem Mangel spricht man, wenn die Konzentration im Blut unter 31ng/ml ist.
Wozu brauchen wir eigentlich Vitamin D?
- wichtig für Knochenaufbau und feste Zähne
- kräftigt die Muskeln
- stärkt unser Immunsystem
- beugt zahlreichen Krankheiten vor (Diabetes, Alzheimer, Osteoporose, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Krebs, Erkältungen, Grippe, u.v.m.)
- sorgt für gute Laune und Lebensfreude
Vitamin D3 ist eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Es wird durch UVB Strahlen, die auf die Haut treffen, gebildet und wirkt im Körper eher wie ein Hormon.
Was macht man bei einem Mangel?
Sind die Akku´s erst einmal leer, dauert es eine gewisse Zeit bis die Speicher wieder voll sind. Deswegen sollte man bei einem Vitamin D Mangel hochdosiertes Vitamin D3 zu sich nehmen. Experten empfehlen eine Dosis von mehr als 10.000 i.E. (i.E. = internationale Einheiten) pro Tag und das über mehrere Wochen, um das Defizit schnellstmöglichst auszugleichen. Zur genauen Dosierung erkundigt man sich am Besten im Internet.
Hochdosierte Präparate sind in Deutschland allerdings nur schwer bis gar nicht zu finden, daher sollte man sie lieber im Ausland bestellen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gerade mal 800 i.E. pro Tag, das ist so niedrig, dass man damit nie seinen Akku füllen könnte und keine Wirkung merken würde.
Experten empfehlen Vitamin D3 immer in Kombination mit Vitamin K2 (Menachinon-7) einzunehmen. Das Vitamin K2 sorgt nämlich dafür, dass das Calcium in die Knochen transportiert wird und sich nicht an den Gefäßwänden ablagert.
Möchte man nicht unbedingt Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, könnte man auch ins Solarium (mit viel UVB-Strahlung) gehen oder man verbringt die Wintermonate im Ausland, wo es warm ist.
Meine Erfahrungen mit Vitamin D3
Ich persönlich nehme seit ungefähr einem Jahr Vitamin D3 in Verbindung mit K2 über Nahrungsergänzungsmittel ein. Seitdem bin ich viel besser gelaunt und lache auch viel mehr als sonst. Vorher habe ich mich besonders in den Wintermonaten immer ziemlich antriebslos, müde und schlecht gelaunt gefühlt. Ich habe bisher insgesamt sehr positive Erfahrungen mit der zusätzlichen Einnahme von Vitamin D3 gemacht.
Let the sun shine :-)
Bildquellen:
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